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	<title>mybenni.de - Blog</title>
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	<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:30:52 +0000</pubDate>
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		<title>100 Hz unter Windows 7</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/100-hz-unter-windows-7/</link>
		<comments>http://www.mybenni.de/blog/100-hz-unter-windows-7/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/win7_90.jpg" alt="win7_90" title="win7_90" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-790" /> Dieses Tutorial zeigt wie man einen angepassten Monitortreiber erstellt, diesen installiert und damit seinen Monitor bei gewünschten Auflösungen auch unter Windows 7 mit 100 Hz verwenden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie allseits bekannt ist, installiert Windows 7 automatisch Treiber, sobald ein Gerät angeschlossen und erkannt wird. Dabei wird allerdings nur ein Standardtreiber installiert, der größtenteils einfach das &#8220;Hauptsache es funktioniert&#8221;-Prinzip erfüllt, aber nicht optimal für das Gerät ist. So ist es auch bei den Treibern für Monitore, denn diese lassen keine 100 Hz mehr zu. Somit müsste man vom Hersteller die richtigen Monitortreiber für Windows 7 installieren, was aber gerade bei einem mehrere Jahre alten CRT (Röhrenbildschirm) heute nicht mehr möglich ist oder selbst einen Treiber erstellen. Durch das Tuning-Programm PowerStrip ist das auch problemlos möglich. PowerStrip könnt ihr <a href="http://www.mousesports.com/de/downloads/file/695/">hier</a> herunterladen. Nach dem ihr es installiert habt, müsst ihr noch einmal den Computer neustarten. Die neuesten Grafiktreiber für eure Grafikkarte sollten ebenfalls installiert sein.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Angepassten Monitor-Treiber erstellen</span></strong><br />
Wenn ihr jetzt PowerStrip startet, tauchen erstmal ein paar Fenster auf, die ihr bestätigen bzw. wegklicken könnt. Danach findet ihr PowerStrip minimiert neben eurer Uhr. Macht Rechtsklick auf das PowerStrip-Symbol, wählt Optionen und klickt auf Monitor-Informationen.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz1.jpg" alt="100hz1" title="100hz1" width="414" height="251" class="alignnone size-full wp-image-742" /></p>
<p>Im nächsten Fenster findet ihr detailierte Informationen zu eurem Monitor, die eventuell noch einige Lücken und falsche Angaben aufweisen. Das liegt daran, dass hier momentan noch die Daten stehen, die Windows sich selbst geholt hat. Wählt jetzt im Dropdown-Menü unter Optionen den Punkt &#8220;Daten direkt vom Monitor auslesen&#8221;, dann wird das Datenblatt eures Monitors aktualisiert.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz2.jpg" alt="100hz2" title="100hz2" width="540" height="439" class="alignnone size-full wp-image-752" /></p>
<p>Als nächstes wählt ihr im Dropdown-Menü den Punkt &#8220;schreibe angepassten Monitor-Treiber&#8221; aus. Es erscheint ein Popup-Fenster, indem ihr aufgefordert werdet einige Felder zu bearbeiten. Ignoriert das einfach und schließt das Popup-Fenster. Neben eurem Dropdown-Menü wurde jetzt das Diskettensymbol aktiviert. Klickt es an und speichert euren neuen Monitortreiber an einem beliebigen Ort auf eurer Festplatte ab.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz3.jpg" alt="100hz3" title="100hz3" width="540" height="437" class="alignnone size-full wp-image-753" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Angepassten Monitor-Treiber installieren</span></strong><br />
Um euren neuen Treiber jetzt zu installieren, geht ihr in die Systemsteuerung und öffnet euren Geräte-Manager. Wenn bisher keine Treiber manuell installiert wurden, dann sollte euer Monitor noch &#8220;PnP-Monitor (Standard)&#8221; heißen. Hier werden wir jetzt den Windows-Treiber durch den selbstgeschriebenen Treiber ersetzen. Dazu macht ihr Rechtsklick auf euren Monitor und wählt &#8220;Treibersoftware aktualisieren&#8221; aus. Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr den unteren Punkt &#8220;auf dem Computer nach Treibersoftware suchen&#8221; auswählt.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz4.jpg" alt="100hz4" title="100hz4" width="540" height="392" class="alignnone size-full wp-image-756" /></p>
<p>Jetzt wählt ihr wieder den unteren Punkt, hier ist es &#8220;aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz5.jpg" alt="100hz5" title="100hz5" width="540" height="392" class="alignnone size-full wp-image-757" /></p>
<p>Im nächsten Fenster wählt ihr euren Monitor an und klickt auf Datenträger.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz6.jpg" alt="100hz6" title="100hz6" width="540" height="391" class="alignnone size-full wp-image-758" /></p>
<p>Jetzt wählt ihr mit &#8220;Durchsuchen&#8221; euren Treiber aus, den ihr zuvor mit PowerStrip erstellt habt, und klickt auf &#8220;Ok&#8221;. Im nächsten Fenster taucht dann schon der Name eures Modells in der Liste auf. Wählt ihn an und klickt auf &#8220;weiter&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz7.jpg" alt="100hz7" title="100hz7" width="540" height="391" class="alignnone size-full wp-image-759" /></p>
<p>Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sollte jetzt folgendes Bild bei euch zu sehen sein. Dann ist der Treiber richtig installiert.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz7-5.jpg" alt="100hz7-5" title="100hz7-5" width="540" height="392" class="alignnone size-full wp-image-771" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Benutzerdefinierte Auflösung hinzufügen</span></strong><br />
In einem letzten Schritt muss jetzt quasi eurer Grafikkarte gesagt werden, dass ihr eine bestimmte Auflösung unter 100 Hz benutzen wollt. Dazu müsst ihr eine benutzerdefinierte Auflösung in den Optionen eurer Grafikkarte anlegen. Da ich selbst nur eine nVidia-Karte besitze, kann ich euch diesen Schritt für ATI-Modelle leider nicht erklären, da ich mich mit dem Programm der ATI-Karten nicht auskenne. Allerdings habe ich nach einer Suche bei google auch keine Anleitung dazu gefunden, sodass ich den ATI-Usern unter euch diesen Schritt anders erklären werden. Denn mit PowerStrip kann man solche Änderungen auch vornehmen.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Auflösung hinzufügen bei NVIDIA-Grafikkarten</span></strong><br />
Um bei eurer NVIDIA-Grafikkarte eine benutzerdefinierte Auflösung hinzuzufügen, geht ihr in die NVIDIA Systemsteuerung (Desktop -> Rechtsklick -> NVIDIA Systemsteuerung). Dort wählt ihr links den Punkt &#8220;Aufösung ändern&#8221; und klickt dann auf &#8220;Auflösung hinzufügen&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz8.jpg" alt="100hz8" title="100hz8" width="540" height="453" class="alignnone size-full wp-image-762" /></p>
<p>Im nächsten Fenster klickt ihr dann auf &#8220;benutzerspezifische Auflösung hinzufügen&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz9.jpg" alt="100hz9" title="100hz9" width="540" height="537" class="alignnone size-full wp-image-763" /></p>
<p>Es öffnet sich dann ein Fenster, in dem ihr eure Wunschauflösung sowie die entsprechenden 100 Hz eingeben könnt. Klickt dann auf &#8220;Timing&#8221; und wählt im Dropdown-Menü &#8220;GTF&#8221; aus.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz10.jpg" alt="100hz10" title="100hz10" width="532" height="532" class="alignnone size-full wp-image-764" /></p>
<p>Jetzt klickt ihr auf &#8220;Test&#8221; um die Auflösung zu testen und speichert sie. Damit wäre dieses Tutorial für NVIDIA-User abgeschlossen.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Auflösung hinzufügen bei ATI-Grafikkarten</span></strong><br />
Falls jemand weiß, wie man im Programm der ATI-Karten Auflösungen hinzufügt, wie ich es hier gerade für NVIDIA-Modelle erklärt habe, der kann mir ja gerne Bescheid sagen. Dennoch erkläre ich für ATI-User jetzt erstmal den Weg über PowerStrip.</p>
<p>Ihr startet PowerStrip, sofern es nicht noch gestartet ist und klickt wieder mit Rechtsklick auf das PowerStrip-Symbol neben der Uhr. Dann wählt ihr unter &#8220;Anzeigen-Profile&#8221; den Punkt &#8220;Konfigurieren&#8221; aus.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz11.jpg" alt="100hz11" title="100hz11" width="352" height="170" class="alignnone size-full wp-image-781" /></p>
<p>Im nächsten Fenster wählt ihr dann eure Wunschauflösung aus (markiert mit 1) und klickt dann auf &#8220;erweiterte Timing-Optionen&#8221; (markiert mit 2).</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz12.jpg" alt="100hz12" title="100hz12" width="540" height="380" class="alignnone size-full wp-image-782" /></p>
<p>Dort schreibt ihr dann die 100 Hz rein und bestätigt mit &#8220;Ok&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100hz13.jpg" alt="100hz13" title="100hz13" width="265" height="183" class="alignnone size-full wp-image-783" /></p>
<p>Damit ist das Tutorial dann auch für ATI-User abgeschlossen.</p>
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		<title>PS3-Controller am PC nutzen</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/ps3-controller-am-pc-nutzen/</link>
		<comments>http://www.mybenni.de/blog/ps3-controller-am-pc-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 22:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/ps3_901.jpg" alt="ps3" title="ps3 width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-724" /> Dieses Tutorial zeigt im Detail wie man den Sony Dualshock 3 oder Sixaxis von der PlayStation am Computer zum Spielen nutzen kann. Dabei wird der genaue Installationsweg des MotioninJoy-Treibers erklärt (USB sowie Wireless).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><b>Update:</b> <strong><span style="color: #c20202;">Neue Version des Treibers</span></strong><br />
 Die Version 0.5 von MotioninJoy funktioniert nicht mehr! Benutzt deswegen eine <b>neuere Version</b>. MotioninJoy 0.6 wurde bereits erfolgreich getestet und kann <a href="http://www.motioninjoy.com/download">hier</a> runtergeladen werden.</p></blockquote>
<p>Der Controller der PlayStation wird vermehrt auch am Computer zum Spielen genutzt, da er durch seinen USB-Stecker die Anschlussmöglichkeit bildet. Dennoch funktioniert dieser nicht ohne die Installation besonderer Treiber. Auch unter Windows 7, wo fehlende Treiber bekanntlich automatisch vom System heruntergeladen werden, sind speziell für den PlayStation Controller geschriebene Treiber von Nöten. Der momentan beste Treiber für den Sony Sixaxis und Dualshock 3 Controller heißt &#8220;MotioninJoy&#8221;. Dieser ermöglicht übrigens auch die Nutzung der Wireless-Technology des PS3 Controllers - vorausgesetzt natürlich man hat einen kompatibelen Bluetooth Adapter (Es gibt da einige günstige Varianten). Ich erkläre hier, wie man den Treiber richtig installiert und den oft auftretenden Stick-Fehler löst.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Voraussetzungen für die Installation des Treibers</span></strong><br />
Damit der Treiber auch sauber läuft, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Auf eurem Computer muss Windows XP 32-Bit, Windows Vista 32/64-Bit oder Windows 7 32/64-Bit installiert sein. Laut Angaben des Programmierers kann es mit Windows XP in der 64-Bit Version Probleme geben. Dazu müssen WinXP-Benutzer mindestens 256 MB RAM haben, Win7- und Vista-User hingegen 1,5 GB RAM. Außerdem muss .NET Framework 3.5 auf eurem System installiert sein. Windows 7 hat dies bereits vorinstalliert, aber wer es noch installieren muss, kann es <a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&#038;FamilyID=333325fd-ae52-4e35-b531-508d977d32a6">hier</a> herunterladen. Als letztes sei gesagt, dass der Treiber nur bei originalen Sony Sixaxis oder Dualshock 3 Controller funktioniert. Sämtliche Nachbildungen und Fälschungen werden nicht unterstützt. Solltet ihr also vorhaben, euch einen PS3 Controller für den Computer zu kaufen, fallt nicht auf billige Schnäppchen herein, denn die bringen euch gar nichts. Ein original Sony Dualshock 3 Controller kostet momentan rund 45 Euro (Stand: August 2010). An dem PlayStation-Logo auf dem Start-Knopf erkennt ihr, ob der Controller echt ist. Fälschungen haben keine Lizenz für das originale PlayStation-Zeichen.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Die Wahl der richtigen Treiberversion</span></strong><br />
Die aktuelle Version des MotioninJoy Treibers ist 0.5.0002, dennoch muss man beim Download zwischen der 32-Bit und der 64-Bit Version unterscheiden. Wer von euch also nicht genau weiß, was für ein System er hat, der sollte sich vorher Gewissheit verschaffen, damit ihr nicht den falschen Treiber installiert. Um zu sehen welche Version ihr habt, macht ihr Rechtsklick auf euren Arbeitsplatz (unter Windows 7 heißt dieser nun &#8220;Computer&#8221;) und geht auf Eigenschaften. Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr Informationen über euer System findet. Nachdem ihr nun wisst, welche Version des MotioninJoy Treibers ihr braucht, könnt ihr ihn hier herunterladen.</p>
<blockquote><p>Für ein 32-Bit-System: <a href="http://www.mybenni.de/download/PS3/MotioninJoy_050002_x86.zip">Download</a><br />
Für ein 64-Bit-System: <a href="http://www.mybenni.de/download/PS3/MotioninJoy_050002_amd64.zip">Download</a>
</p></blockquote>
<p><strong><span style="color: #c20202;">MotioninJoy Treiber installieren</span></strong><br />
Nachdem ihr den Treiber runtergeladen und entpackt habt, führt die Datei aus. Installiert MotioninJoy in ein beliebiges Verzeichnis, vorzugsweise in das bereits angegebene.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy1.jpg" alt="motioninjoy1" title="motioninjoy1" width="509" height="391" class="alignnone size-full wp-image-666" /></p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy2.jpg" alt="motioninjoy2" title="motioninjoy2" width="509" height="391" class="alignnone size-full wp-image-667" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Nur für 64-Bit-User: Treiberschutz deaktivieren</span></strong><br />
Jeder der das 64-Bit-System benutzt, muss zuerst den Treiberschutz deaktivieren, da das System normalerweise keine unsignierten Treiber zulässt. Alle 32-Bit-System-Benutzer können diesen Schritt überspringen und direkt mit dem Punkt &#8220;Controller über USB anschließen&#8221; weitermachen.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Treiberschutz deaktivieren unter Windows 7</span></strong><br />
Um den Treiberschutz für Windows 7 zu deaktivieren, benötigt man den Driver Signature Enforcement Overrider, ein kleines Programm, dass ihr <a href="http://www.mybenni.de/download/PS3/dseo13b.zip">hier</a> herunterladen könnt. Startet die dseo13b.exe und nach einem &#8220;Next&#8221; sowie einem &#8220;Yes&#8221; öffnet sich das Programm.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/dseo.jpg" alt="dseo" title="dseo" width="287" height="358" class="alignnone size-full wp-image-557" /></p>
<p>Da wird der Menüpunkt &#8220;Enable Test Mode&#8221; ausgewählt und auf &#8220;Next&#8221; geklickt. Jetzt erscheint eine Meldung, dass der Testmodus aktiviert wurde und der Computer muss neugestartet werden. Die Kontrolle, dass der Testmodus an ist, dürfte nach dem Neustart am Bildschirmrand zu finden sein.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Treiberschutz deaktivieren unter Windows Vista</span></strong><br />
Den Treiberschutz bei Windows Vista zu deaktivieren, ist nicht ganz so umständlich wie bei Windows 7. Man klickt auf den Start-Button, gibt in der Suchleiste &#8220;cmd&#8221; ein und drückt Enter. Es öffnet sich die Konsole. Dort gibt man &#8220;Bcdedit.exe -set TESTSIGNING ON&#8221; ein und startet den Computer neu. Schon ist der Testmodus bei Windows Vista aktiviert. Die Kontrolle dazu dürfte am Bildschirmrand zu finden sein.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Controller über USB anschließen</span></strong><br />
Jetzt schließt ihr den PS3 Controller über USB an euren Computer an. Sollte Windows jetzt von selbst Treiber installieren, lasst es das einfach machen. Danach wird der Controller als Game Controller bzw. unter Geräte und Drucker erkannt, allerdings sind zu diesem Zeitpunkt kaum Funktionen verfügbar. Sofern ihr später die Wireless-Funktion des Controllers nutzen wollt, müsst ihr jetzt euren Bluetooth Adapter anschließen und installieren. Eine Liste aller kompatibelen BT Adapter finder ihr <a href="http://www.motioninjoy.com/wiki/en/btcompatibility">hier</a>.</p>
<p>Als nächstes startet ihr das &#8220;DS3 Tool&#8221;, das ihr zu Beginn des Tutorials installiert habt. Wichtig ist, dass ihr dieses Programm immer geöffnet lasst, sprich niemals beendet, wenn ihr den PS3 Controller benutzt. Mit einem Klick auf minimieren, verschwindet das Programm in die Symbolleiste links neben der Uhr. Wenn ihr keine Verknüpfung auf dem Desktop habt, findet ihr das Programm unter Start -> Programme -> MotioninJoy -> DS3 Tool. Falls ihr beim Start gefragt werdet, ob ihr nach Updates suchen wollt, macht das nicht. Beim ersten Mal wird das DS3 Tool in englischer Sprache gestartet, diese könnt ihr über den Pfeil neben &#8220;Language&#8221; auf Deutsch umstellen. Danach geht ihr auf Schnellstart und klickt auf Geräte-Manager.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy3.jpg" alt="motioninjoy3" title="motioninjoy3" width="471" height="83" class="alignnone size-full wp-image-686" /></p>
<p>Im nächsten Fenster klickt ihr dann auf den Load-Button und startet damit die Treiberinstallation.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy4.jpg" alt="motioninjoy4" title="motioninjoy4" width="619" height="117" class="alignnone size-full wp-image-687" /></p>
<p>Nach einem Moment sollte eine längere Liste erscheinen und der Treiber installiert. Die letzte grüne Zeile sollte &#8220;SUCCESS: Installation completed with code 0&#215;0.. Error code:0&#8243; lauten. Ob die aktuelle Treiberversion nun korrekt installiert ist, könnt ihr zusätzlich mit einem Klick auf den Menüpunkt &#8220;Über&#8221; prüfen. Dort solltet ihr folgendes Bild vorfinden.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy5.jpg" alt="motioninjoy5" title="motioninjoy5" width="573" height="138" class="alignnone size-full wp-image-694" /></p>
<p>Jetzt geht ihr wieder auf Schnellstart und wählt &#8220;Analoges Gamepad 3&#8243;. Damit aktiviert ihr die Sticks des Controllers und die Sixaxis Funktionen. Die Auswahl müsst ihr dann noch mit einem Klick auf &#8220;übernehmen&#8221; bestätigen.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy6.jpg" alt="motioninjoy6" title="motioninjoy6" width="469" height="304" class="alignnone size-full wp-image-702" /></p>
<p>Danach klickt ihr auf Controller Konfiguration. Dort sollte dann der &#8220;MotioninJoy Virtual Game Controller&#8221; eingetragen sein. Den wählt ihr an und klickt auf &#8220;Eigenschaften&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy8.jpg" alt="motioninjoy8" title="motioninjoy8" width="390" height="370" class="alignnone size-full wp-image-704" /></p>
<p>Im nächsten Fenster könnt ihr jetzt die Tasten am Controller testen. Wenn ihr alles so gemacht habt, wie ich es in diesem Tutorial geschrieben habe, sollten alle Tasten funktionieren. Um zu testen, ob auch die Sticks richtig funktionieren, bewegt den linken ein wenig. In dem kleinen Kasten, der mit X- und Y-Achse bezeichnet ist, sollte jetzt eine Reaktion zu sehen. Falls nicht, habt ihr den Stick-Bug, der öfters auftaucht, aber einfach zu lösen ist.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy9.jpg" alt="motioninjoy9" title="motioninjoy9" width="407" height="455" class="alignnone size-full wp-image-705" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Bug: Die Sticks reagieren nicht</span></strong><br />
Es kann durchaus ab und an passieren, dass ihr euer Spiel startet und der linke Stick, den man üblicherweise zum Steuern benutzt, nicht reagiert. Das ist noch ein kleiner Bug den man mit einem Klick temporär beseitigen kann. Beendet euer Spiel wieder und öffnet das DS3 Tool (Symbol ist neben der Uhr zu finden). Im Schnellstartmenü klickt ihr jetzt einfach nochmal auf &#8220;übernehmen&#8221; und das Problem ist gelöst. Minimiert das DS3 Tool wieder und startet euer Spiel. Um die Funktionalität noch vor dem Spielstart zu testen, könnt ihr einfach die Controller Konfiguration aufrufen (siehe einen Screenshot weiter oben) und ausprobieren, ob die Sticks reagieren.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy7.jpg" alt="motioninjoy7" title="motioninjoy7" width="469" height="304" class="alignnone size-full wp-image-703" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Den Controller über Bluetooth nutzen</span></strong><br />
Bevor ihr mit der Einrichtung für Bluetooth beginnt, solltet ihr bereits die Installation via USB gemacht haben und alles sollte funktionieren. Sofern ihr allerdings nur über USB-Kabel spielen wollt oder keinen <a href="http://www.motioninjoy.com/wiki/en/btcompatibility">kompatibelen BT-Adapter</a> habt, könnt ihr diesen Schritt auch auslassen und direkt mit dem Spielen beginnen. Der MotioninJoy-Treiber überschreibt den normalen Treiber für euren Bluetooth-Adapter, sodass dann auch nur der PS3 Controller damit funktioniert. Sofern ihr also Geräte via Bluetooth an eurem Computer angeschlossen habt, braucht ihr dafür extra einen BT-Adapter, wobei es sich empfielt zur Not einen passenden Adapter für den PS3 Controller zu kaufen (kostet nur ein paar Euro).</p>
<p>Nun zur Installation: Schließt euren PS3 Controller über USB an unseren Computer an, wenn ihr das nicht schon habt und startet das DS3 Tool. Dort wählt ihr dann den Menüpunkt &#8220;Über Bluetooth verbinden&#8221; und schaut nach, ob euer Bluetooth-Adapter erkannt wurde. Dann klickt ihr auf &#8220;Pair Now&#8221;. Nun sollte unter &#8220;Have Paired to&#8221; die selbe Mac-Adresse stehen wie beim BT-Adapter oben unter &#8220;Adapter MAC&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/motioninjoy10.jpg" alt="motioninjoy10" title="motioninjoy10" width="431" height="302" class="alignnone size-full wp-image-716" /></p>
<p>Wenn das alles soweit geklappt hat, könnt ihr das Kabel am Controller rausziehen. Nach kurzer Zeit sollte dieser dann vibrieren und die roten Lämpchen aufläuchten. Wenn das geschehen ist, könnt ihr euren PS3 Controller von nun an auch über Bluetooth benutzen. Viel Spaß beim Spielen!</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Folgende Spiele wurden bereits getestet</span></strong><br />
- Streetfighter IV (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- Pro Evolution Soccer 2010 (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- Racedriver Grid (Spielsteuerung funktioniert; Menüsteuerung via Tastatur)<br />
- Need for Speed Undercover (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- NBA 2k10 (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- NHL 2009 (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- FIFA 2010 (Controller wird nicht erkannt)<br />
- Final Fantasy XIV Open Beta<br />
- FIFA 2011 (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)<br />
- Pro Evolution Soccer 2011 (Menü- und Spielsteuerung funktionieren)</p>
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		<title>Win7-Konfiguration von Hamachi</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/konfiguration-von-hamachi/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 18:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mybenni.de/blog/?p=608</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hamachi90.jpg" alt="hamachi" title="hamachi width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-639" /> Dieses Tutorial erklärt in wenigen Schritten, wie man den VPN-Clienten Hamachi unter Windows 7 richtig konfiguriert, damit Spiele, die nur einen lokalen Netzwerkmodus besitzen, auch über das Internet spielbar sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamachi ist ein eigenständiger VPN-Client (Virtual Private Network), der das Erstellen eines virtuellen Netzwerks im Internet ermöglicht. Somit kann man Games, die nur über einen lokalen Netzwerkmodus verfügen, bequem und einfach über das Internet spielen. Die Software ist kostenlos und kann <a href="http://hamachi.softonic.de/">hier</a> heruntergeladen werden.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Einstellungen am Netzwerkadapter</span></strong><br />
Nachdem ihr Hamachi installiert habt, geht ihr in die Einstellungen für die Netzwerkverbindungen. Falls ihr euch nicht bis dorthin durchklicken wollt, könnt ihr alternativ das Startmenü öffnen und unter ausführen &#8220;ncpa.cpl&#8221; eingeben. Neben der normalen Netzwerkverbindung findet ihr einen neuen Netzwerkadapter namens &#8220;Hamachi&#8221;, den ihr jetzt noch anpassen müsst. Dazu müsst ihr zuerst die erweiterte Menüleiste in diesem Fenster öffnen. Klickt auf &#8220;Organisieren&#8221;, wählt &#8220;Layout&#8221; aus und setzt einen Haken bei &#8220;Menüleiste&#8221;. Alternativ kann diese auch für kurze Zeit mit der Alt-Taste geöffnet werden. Dort wählt ihr dann &#8220;Erweitert&#8221; und dann &#8220;Erweiterte Einstellungen&#8221;. Es öffnet sich folgendes Fenster:</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hamachi_1.jpg" alt="hamachi_1" title="hamachi_1" width="410" height="457" class="alignnone size-full wp-image-623" /></p>
<p>Im oberen Feld &#8220;Verbindungen&#8221; schiebt ihr jetzt die Hamachi-Verbindung mit den Pfeilen rechts am Rand an die oberste Stelle. Dann wird das Fenster mit &#8220;OK&#8221; wieder geschlossen und der erste Schritt ist erledigt.</p>
<p>Jetzt macht ihr einen Rechtsklick auf den Hamachi-Adapter und wählt &#8220;Eigenschaften&#8221;. Im nächsten Fenster wählt ihr dann &#8220;Internetprotokoll Version 4&#8243; und klickt auf &#8220;Eigenschaften&#8221;. Es öffnet sich ein neues Fenster in dem ihr dann auf &#8220;Erweitert&#8221; klickt. Daraufhin landet ihr hier:</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hamachi_2.jpg" alt="hamachi_2" title="hamachi_2" width="412" height="492" class="alignnone size-full wp-image-628" /></p>
<p>Wie auf dem Screenshot markiert, schaltet ihr jetzt unten im Fenster die automatische Metrik aus und tragt in das Feld die Zahl &#8220;10&#8243; ein. Danach klickt ihr auf den Gateway-Eintrag darüber und wählt &#8220;Bearbeiten&#8221;. Es öffnet sich ein weiteres kleines Fenster:</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hamachi_3.jpg" alt="hamachi_3" title="hamachi_3" width="332" height="177" class="alignnone size-full wp-image-629" /></p>
<p>Dort schaltet ihr nun ebenfalls die automatische Metrik aus und trag &#8220;1500&#8243; in das Feld ein. Danach schließt ihr alle Fenster mit &#8220;OK&#8221; und könnt nun Hamachi benutzen. Um mit euren Freunden zu spielen müsst ihr jetzt nur noch ein Netzwerk erstellen oder in ein bereits bestehendes Netzwerk eintreten. Das könnt ihr unter dem Menüpunkt &#8220;Netzwerk&#8221; in Hamachi selbst machen. Achtet darauf, dass der Punkt vor dem Namen eurer Mitspieler grün ist. Sollte er rot sein, funktioniert die Verbindung nicht richtig. Der betreffende sollte sein Hamachi neustarten, danach sollte alles korrekt laufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Windows 7/Vista und 500Hz</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/windows-7vista-und-500hz/</link>
		<comments>http://www.mybenni.de/blog/windows-7vista-und-500hz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 03:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/500hzvista7_90.jpg" alt="valve" title="valve" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Da die Umstellung des USB-Ports auf 500Hz bei Windows 7 und Windows Vista ein wenig anders funktioniert als bei Windows XP, gibt es hier nochmal den Guide, damit die Umstellung auch fehlerfrei funktioniert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da viele Spieler mittlerweile auf Windows 7 umgestiegen sind, so wie auch ich, erkläre ich hier im Detail wie man unter dem neuen Betriebssystem seinen USB-Port auf 500Hz umstellt. Im Wesentlichen gibt es nur einen gravierenden Unterschied, warum es mit der herkömmlichen Methode alleine unter Windows 7 und Windows Vista nicht funktioniert und das ist der Treiberschutz. Genau den gilt es zu umgehen, bevor man mit der altbekannten Vorgehensweise die USB-Hz umstellt. Jedoch muss der Treiberschutz bei beiden System auf verschiedene Art deaktiviert werden. Das gesamte Paket, das dazu nötig ist, gibt es <a href="http://www.mybenni.de/download/500Hz-Win7.zip">hier zum Download</a>. Darin befindet sich der &#8220;Driver Signature Enforcement Overrider&#8221; (dseo13b.exe), der den Treiberschutz sozusagen umgeht, sowie der hidusbf-Ordner, in dem sich alle Dateien für die Umstellung befinden, und der Ordner &#8220;RemoveWatermark&#8221;, dessen Inhalt wahlweise zum entfernen des später angezeigten Watermarks verhilft. Zudem kann mit dem &#8220;Mouse Rate Checker&#8221; zum Schluss kontrolliert werden, ob die Durchschnitts-Hz von rund 125 (Standard) auf etwa 500 angestiegen ist. Konstant 500 Hz werden nie möglich sein, genauso wenig wie konstant 125 Hz.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Wichtiger Hinweis für Win7-Nutzer!</span></strong><br />
Der hier erklärte Vorgang <strong>muss</strong> durchgeführt werden, bevor das Service Pack 1 installiert wird. Mit dieser Methode lässt sich der Treiberschutz bei installiertem Service Pack 1 nicht umgehen!</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Treiberschutz deaktivieren und Treiber signieren bei Windows 7</span></strong><br />
Um den Treiberschutz für Windows 7 zu deaktivieren wird die dseo13b.exe gestartet. Nach einem &#8220;Next&#8221; und einem &#8220;Yes&#8221; öffnet sich das Programm.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/dseo.jpg" alt="dseo" title="dseo" width="287" height="358" class="alignnone size-full wp-image-557" /></p>
<p>Da wird der Menüpunkt &#8220;Enable Test Mode&#8221; ausgewählt und auf &#8220;Next&#8221; geklickt. Jetzt erscheint eine Meldung, dass der Testmodus aktiviert wurde und der Computer muss neugestartet werden. Die Kontrolle, dass der Testmodus an ist, dürfte nach dem Neustart am Bildschirmrand zu finden sein. Jetzt wird erneut die dseo13b.exe gestart, nun allerdings der Menüpunkt &#8220;Sign a System File&#8221; ausgewählt. Daraufhin erscheint dieses Fenster.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/dseo2.jpg" alt="dseo2" title="dseo2" width="394" height="210" class="alignnone size-full wp-image-562" /></p>
<p>Jetzt muss der Pfad zur richtigen Sys-Datei im hidusbf-Ordner angegeben werden. Dabei empfielt es sich den Ordner an einen Platz zu kopieren, bei dem der Pfad einfach einzugeben ist. Bei mir liegt der Ordner beispielsweise einfach auf der Festplatte C:. Nun gibt es zwei verschiedene Sys-Dateien, eine für 32-bit-Systeme, die sich im NTX86-Ordner befindet, und eine 64-bit-Systeme, die sich im AMD64-Ordner befindet. Die Art der Prozessoren spielt hierbei gar keine Rolle, es geht lediglich um die Art des Systems. Meine Pfade würden also folgendermaßen aussehen:</p>
<blockquote><p>Für ein 32-bit-System: C:\hidusbf\DRIVER\NTX86\HIDUSBF.sys<br />
Für ein 64-bit-System: C:\hidusbf\DRIVER\AMD64\HIDUSBF.sys
</p></blockquote>
<p>Wenn die Pfadangabe mit &#8220;Ok&#8221; bestätigt wurde, sollte folgende Meldung erscheinen:</p>
<blockquote><p>The system file has been signed successfully. Restart your computer to apply changes. You should be able now to load this file, if Test Mode is enabled.</p></blockquote>
<p>Bevor der Computer jedoch neugestartet wird, muss überprüft werden, ob der Treiber auch wirklich richtig signiert wurde. Dazu geht man in das Verzeichnis, das man zuvor eingegeben hat, klickt die HIDUSBF.sys mit Rechtsklick and und wählt Eigenschaften aus. Dort sollte dann ein Menüpunkt (Reiter) mit dem Titel &#8220;Digitale Signaren&#8221; zu finden sein.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/digsig.jpg" alt="digsig" title="digsig" width="410" height="200" class="alignnone size-full wp-image-573" /></p>
<p>Danach erfolgt der Neustart vom Computer und die Umstellung auf 500Hz kann gestartet werden.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Treiberschutz deaktivieren bei Windows Vista</span></strong><br />
Den Treiberschutz bei Windows Vista zu deaktivieren, ist nicht ganz so umständlich wie bei Windows 7. Man klickt auf den Start-Button, gibt in der Suchleiste &#8220;cmd&#8221; ein und drückt Enter. Es öffnet sich die Konsole. Dort gibt man &#8220;Bcdedit.exe -set TESTSIGNING ON&#8221; ein und startet den Computer neu. Schon ist der Testmodus bei Windows Vista aktiviert. Die Kontrolle dazu dürfte am Bildschirmrand zu finden sein.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Umstellung auf 500Hz</span></strong><br />
Ab diesem Schritt geht es bei beiden Betriebssystemen gleich weiter. Man öffnet das Verzeichnis hidusbf\DRIVER, macht Rechtsklick auf die HIDUSBF.inf (nicht die HIDUSBFU.inf!!!) und wählt &#8220;Installieren&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/hidusbfinstall.jpg" alt="hidusbfinstall" title="hidusbfinstall" width="251" height="176" class="alignnone size-full wp-image-578" /></p>
<p>Danach startet man die Setup.exe im selben Ordner und es erscheint dieses Fenster:</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/setup1.jpg" alt="setup1" title="setup1" width="540" height="127" class="alignnone size-full wp-image-584" /></p>
<p>Dort werden jeweils Haken bei &#8220;Filter on Device&#8221; und &#8220;Mouses Only&#8221; gesetzt sowie im Dropdownmenü die Zahl 500 ausgewählt. Mit einem Klick auf &#8220;Install Service&#8221; wird die umstellen abgeschlossen. Danach ist nur noch ein Neustart nötig und die Umstellung ist beendet.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Hat die Umstellung funktioniert?</span></strong><br />
Ein erstes Zeichen, ob die Umstellung funktioniert hat oder nicht, gibt es, wenn der Computer neugestart ist. Wenn die Maus dann nicht aus ist, sprich sich nicht bewegen lässt, dann ist das schonmal ein gutes Zeichen. Dann überprüft man mit dem &#8220;Mouse Rate Checker&#8221;, ob die Umstellung erfolgreich war.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/mouseratechecker.jpg" alt="mouseratechecker" title="mouseratechecker" width="482" height="374" class="alignnone size-full wp-image-587" /></p>
<p>&#8220;Average&#8221; bezeichnet hier den Durchschnitt. Der sollte um und bei 500 liegen. Wenn dort bei der Mausbewegung eine Zahl rund um 125 angezeigt wird, ist ein Fehler unterlaufen.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Probleme? Maus bewegt sich nicht mehr?</span></strong><br />
Wenn die Maus nach der Installation nicht mehr funktioniert, kann das zwei Gründe haben. 1. Mit der Maus ist keine höhere Hz-Zahl möglich. 2. Der Treiber wurde nicht richtig mit dem Driver Signature Enforcement Overrider signiert. Es muss die richtige HIDUSBF.sys signiert werden, sprich 32 oder 64 bit. Ansonsten ist der Treiberschutz nicht deaktiviert und der USB-Treiber wird deaktivert und damit ist der USB-Port aus. Um den Port dann zu reaktivieren muss nur der entsprechende USB-Port aus dem Gerätemanager entfernt werden.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/geraetemanager11.jpg" alt="geraetemanager11" title="geraetemanager11" width="334" height="236" class="alignnone size-full wp-image-593" /></p>
<p>Dazu muss allerdings erstmal der richtige USB-Port gefunden werden. Doch wie stellt man das am besten an? Ganz einfach. Man sieht sich jeweils die Stromversorgung der USB-Ports an. Einfach Rechtsklick auf den jeweiligen USB-Port, dann auf Eigenschaften und oben den Menüpunkt &#8220;Stormversorgung&#8221; auswählen. Bei einem der Ports wird dann die Maus mit aufgelistet sein und man kann den Port einfach deinstallieren. Nach einem Computerneustart wird der Port vom System wieder erkannt und läuft wieder auf 125 Hz. Alles steht auf Anfang.</p>
<p><img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/geraetemanager2.jpg" alt="geraetemanager2" title="geraetemanager2" width="417" height="334" class="alignnone size-full wp-image-592" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wichtiger Hinweis auf der Tastatur</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/wichtiger-hinweis-auf-der-tastatur/</link>
		<comments>http://www.mybenni.de/blog/wichtiger-hinweis-auf-der-tastatur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mybenni.de/blog/?p=524</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/dsc_0303290x90.jpg" alt="Tastatur" title="Tastatur" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Spontane Gedanken zu einem "wichtigen Hinweis" auf der Tastatur an meinem Arbeitsplatz, der auf ein Handbuch für den sicheren Umgang mit dem Gerät verweist. Wie kann man sich an einer Tastatur verletzen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_536" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-281" title="Tastatur" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/dsc_0303540x309.jpg" alt="Tastatur" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">Der Hinweis auf der Tastatur</p></div>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten</span></strong><br />
Bedingt durch die Rückkehr eines Mitarbeiters aus dem Urlaub, musste ich heute den Arbeitsplatz bei meinem Praktikum bei der Zeitung wechseln. Nachdem ich bereits meinen ersten Artikel geschrieben hatte, bemerkte ich einen Aufkleber auf der Tastatur über den Pfeiltasten, der mir vorher nie wirklich aufgefallen war, obwohl er doch ganz fett und in Großbuchstaben die Überschrift &#8220;wichtiger Hinweis&#8221; trug, die zusätzlich noch mit dem bekannten Ausrufezeichen-Symbol versehen war. Naja, wenn es so wichtig ist, dachte ich mir, kann ich es ja mal lesen. Allerdings brauchte man für den eigentlichen Text fast schon eine Lupe. Als ich die dann gefunden hatte, las ich folgendes: &#8220;Für den sicheren und angenehmen Umgang mit dem Gerät, lesen Sie bitte das Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten, www.hp.com/ergo&#8221;. Erster Gedanke: Wie soll man sich an einer Tastatur wehtun? Die Finger zwischen den Tasten einklemmen oder was? Obwohl ich eigentlich zu tun hatte, war ich doch interessiert, was mir jetzt dieses &#8220;Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten&#8221; zeigen sollte - der Titel war ja schon bescheiden genug. Raus kam ein rund 70 Seiten langes PDF-Dokument, das das Verhalten am Arbeitsplatz von A bis Z vorschreibt. Somit war mir schnell klar, dass es einfach ein allgemeiner Hinweis ist, der sich vermutlich auf allen Geräten der Firma HP wiederfinden lässt. Auch wenn da unter dem ein oder anderen Punkt seltsame Sachen stehen, kann man so einiges lernen. Somit ist das &#8220;Benutzerhandbuch&#8221; sicherlich eine sinnvolle Geschenkidee zu Weihnachten - zumindest für Computerneueinsteiger. Da ist es doch wirklich kein Wunder, dass es so viele Arbeitslose gibt, wenn man sich sein halbes Leben lang auf die &#8220;sichere und angenehme Arbeitshaltung&#8221; am Computer vorbereiten muss. Wer hat denn da schon Lust drauf?</p>
<p>Hier eine Inhaltsübersicht:</p>
<ol>
<li>Förderung einer sicheren und bequemen Arbeitsumgebung</li>
<li>Gesunde und angenehme Arbeitshaltung</li>
<li>Anpassen des Arbeitsbereichs</li>
<li>Arbeiten in bequemer Haltung</li>
<li>Ablauf der Anpassung</li>
<li>Checkliste für eine sichere und bequeme Arbeitsumgebung</li>
<li>Informationen zur elektrischen und mechanischen Sicherheit</li>
</ol>
<p> </p>
<p>Wer sich das &#8220;Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten&#8221; durchlesen will, kann das <a title="hier" href="http://www.hp.com/ergo/pdfs/417893-043.pdf" target="_blank">hier</a> machen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Borderlands - Das FPS-RPG</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/borderlands-das-fps-rpg/</link>
		<comments>http://www.mybenni.de/blog/borderlands-das-fps-rpg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mybenni.de/blog/?p=349</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/borderlands_90.jpg" alt="Borderlands" title="Borderlands" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Borderlands ist as neuste RPG in First-Person-Shooter-Version. In diesem Blog gibt es Informationen über die vier verschiedenen Charakterklassen, die verschiedenen Waffen und die Besonderheiten des Spiels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_281" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-281" title="Borderlands" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/borderlands_540.jpg" alt="Borderlands" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">Screenshot: Bosskampf gegen Roid Rage Psycho</p></div>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Kombination von RPG und FPS</span></strong><br />
Borderlands ist das neuste Spiel aus dem Hause Gearbox Software. Der Spieleentwickler kombinierte einen First-Person-Shooter mit Elementen eines RPG - ein interessantes Konzept. Herausgekommen ist ein Science-Fiction-Spiel mit grafischem Comic-Touch, das durch seinen besonderen Coop-Modus eine attraktive Neuheit ist. Bis zu vier Spieler können mit ihren Charakteren zusammen durch die Welten von Borderlands ziehen. Das Hauptaugenmarkt wird dabei auf die aus RPG bekannte Erfüllung von Quests gelegt, mit denen der Spieler die meisten Erfahrungspunkte für seinen Charakter erhählt. Aber auch das Beseitigen von Gegnern gibt ab und an ganz gut EP dazu, sodass das Leveln nicht ewig dauert. Hat man das Spiel einmal durch, macht man sich an den zweiten, natürlich schwereren &#8220;Walkthrough&#8221;, ähnlich wie es von Diablo bekannt ist. Für größere Herausforderungen sorgen Endbosse von Instanzen, in die der Spieler durch Quests geführt wird. Es stehen vier Charaktere zur Auswahl, die über grundlegend verschiedene Fähigkeiten verfügen. Jeder der Vier ist auf verschiedene Waffentypen spezialisiert und hat zudem eine Spezialfähigkeit im Gepäck, die jeweils auf Knopfdruck für eine kurze Zeitspanne einsetzbar ist, bevor sie erstmal wieder aufgeladen werden muss. Drei verschiene Skill-Bäume pro Charakter sorgen für gezielt entwickelte Positionen im Spielverlauf. Die Charakter haben storybasierend zwar bereits vorgegebene Namen, die kann man bei Bedarf aber ohne weiteres in den eigenen Wunschnamen ändern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-425" title="borderlands_team_540" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/borderlands_team_540.jpg" alt="borderlands_team_540" width="540" height="140" /></p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Mordecai - Der Hunter</span></strong><br />
Der Hunter ein Spezialist für Angriffe aus weiter Entfernung. Mit einem &#8220;Sniper&#8221; oder einem &#8220;Revolver&#8221; in der Hand ist er darauf ausgelegt mit gut platzierten kritischen Treffern hohen Schaden anzurichten. Mit &#8220;SMGs&#8221; oder &#8220;Combat Rifles&#8221; hingegen kann er nicht viel anfangen. Als sekundäre Nahkampfwaffe nutzt Mordecai ein Schwert. Seine &#8220;besondere Fähigheit&#8221; nennt sich &#8220;Bloodwing&#8221;, ein roter Falke, der Gegner angreift und während dem Spiel erweitert werden kann. Sofern das Pet noch kein gegnerisches Ziel angegriffen hat, besteht die Möglichkeit es zurückzurufen, sodass es direkt wieder eingesetzt werden kann. Mordecai stehen die drei Skill-Möglichkeiten &#8220;Sniper&#8221; (Scharfschütze), Rogue (Schurke) und Gunslinger (Revolverheld) zur Verfügung. Während der &#8220;Sniper&#8221;-Baum die Scharfschützenfähigkeiten und Schussgenauigkeit des Charakters erweitert und für einen Gruppenbonus an Erfahrungspunkten sorgt, erhöht der &#8220;Rogue&#8221;-Baum die Fähigkeiten des &#8220;Bloodwing&#8221; sowie die Beute, die Mordecai erlangt. Mit dem &#8220;Gunslinger&#8221;-Baum wird der Charakter zu einem Revolverheld, der Umgang mit Pistolen wird erheblich verbessert.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Roland - Der Soldat</span></strong><br />
Ein echter Soldat schiesst mit allem, wo ein Abzug dran ist - so auch der Soldat Roland in Borderlands. Auch wenn er mit allen Waffen vertraut ist und mit ihnen umgehen kann, bevorzugt er ein vernünftiges Kaliber. Besonders gut ist er mit &#8220;Shotguns&#8221; und &#8220;Assault Rifles&#8221;. Als sekundäre Nahkampfwaffe hat jeder ein übertriebengroßes Brotmesser auf dem Rücken. Seine &#8220;besondere Fähigkeit&#8221; ist das &#8220;Shield Turret&#8221;, ein Geschützturm in Kleinformat, der von einem Schild geschützt wird. Im Spielverlauf kann die Fähigkeit dann ausgebaut werden: schnellere Einsatzbereitschaft, mehr Schaden und Raketen gehören hier zum Repertoire. Mit seinen Skill-Bäumen kann Roland entweder an den Fronten kämpfen und alá Terminator alles umschießen oder sein Team mit Schutz und Heilung unterstützen. Der &#8220;Infantry&#8221;-Baum bewirkt ersteres: der Waffenschaden wird erhöht, Maganzine werden vergrößert und die Schussgenauigkeit verstärkt. Der &#8220;Medic&#8221;-Baum erhöht die Regeneration der Lebenspunkte und der &#8220;Support&#8221;-Baum unterstützt die Gruppe mit höherem Waffenschaden sowie Munitionsregeneration. Außerdem wird das &#8220;Shield Turret&#8221; verbessert.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Lilith - Die Sirene mit Alien-Power</span></strong><br />
Bei Lilith, der &#8220;Siren&#8221;, dreht sich alles um die Magie. Ihr ist keine spezielle Waffengattung zugeschrieben, weil sie mit ihren magischen Attacken angreift - vorwiegend mit elementarischen Waffen. Der Nahkampf ist ihr Bereich. Ihre &#8220;besondere Fähigkeit&#8221; erinnert an den Blademaster in Warcraft III. Der Skill &#8220;Phasewalk&#8221; erlaubt ihr, sich unsichtbar zu machen und den Gegner aus dem Hinterhalt anzugreifen. Während dem &#8220;Phasewalk&#8221; erhöht sich die Bewegungsgeschwindigkeit enorm, dem Ein- und Austritt enspringt eine schadenverursachende Schockwelle, die mit Artefakten elementarisch verstärkt werden kann. Der &#8220;Assassin&#8221;-Baum erhöht den Nahkampf- sowie kritischen Schaden, der &#8220;Controller&#8221;-Baum verleiht ihr die Möglichkeit, Gegner zu lähmen, und der &#8220;Elementalist&#8221;-Baum gibt ihr für alle statischen, feuerentfachenden and korrodierenden Waffen zusätzlichen Schaden.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Brick - Der Berserker</span></strong><br />
Der Nahkampf in Person ist die Charakterklasse Berserker, die sich vorwiegend durch den Faustkampf auszeichnet. Ihm ist kein spezieller Waffentyp zugeschrieben, weil er eben mit Nahkampfattacken den meisten Schaden anrichtet. Seine sekundäre Nahkampfwaffe ist ein abgebrochenes Bleirohr. Die &#8220;besondere Fähigkeit&#8221; heisst &#8220;Berserk&#8221;. Im Beserker-Modus wirft Brick seine Waffen nieder und teilt besonders starke Faust-Kombos aus. Es ist steuerbar, ob schnelle rechte Jabs oder langsamere, dafür aber härtere, linke Haken ausgeteilt werden sollen. Außerdem wird er bei der Benutzung von &#8220;Beserk&#8221; resistent gegen Schaden und seine Lebenspunkte regenerieren sich, sobald er einen Gegner zu Boden streckt. Im Laufe des Spiels können die Fäuste des Muskelpakets weiter ausgebaut werden. Der &#8220;Brawler&#8221;-Baum fokussiert die Verstärkung der Nahkampffähigkeiten sowie die Weiterentwicklung von &#8220;Berserk&#8221; und ist damit die Offensiv-Variante des Berserkers. Der &#8220;Tank&#8221;-Baum hingegen erhöht die Lebenspunkte sowie das Schutzschild des Charakters und ist die defensive Skill-Möglichkeit. Für erhöhten Schaden sorgt der &#8220;Blaster&#8221;-Baum, der die Wirkung von explosiven Waffen, wie beispielsweise dem Raketenwerfen, erhöht.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Elementareffekte</span></strong><br />
Es gibt vier verschiene Elementareffekte, die ein Item haben kann: &#8220;Fire&#8221;, &#8220;Shock&#8221;, &#8220;Explosive&#8221; und &#8220;Corrosive&#8221;. Über den Schaden, den der Elementareffekt verursacht, entscheidet ein Multiplikator (zwischen eins und vier), der sich in der Itembeschreibung befindet. Über die Chance, dass Elementareffekte auftreten, entscheidet der Levelunterschied zwischen dem Spieler und seinem Gegner. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Items den Bonus &#8220;hohe Chance auf Elementareffekt&#8221; besitzen. Der &#8220;Fire&#8221;-Effekt ist besonderes wirksam bei Gegnern aus Fleisch und Blut, sprich menschlichen oder tierischen Gegnern. Er entzündet das Ziel und verursacht Feuerschaden über ein paar Sekunden hinweg. Der &#8220;Shock&#8221;-Effekt bringt das Schild eines Gegners besonders schnell zum Einbruch, vermindert aber den Schaden auf tierische oder menschliche Ziele. Der &#8220;Explosive&#8221;-Effekt hat die Möglichkeit, dass die Kugeln innerhalb des Gegners explodieren und somit erheblichen Schaden anrichten. Unter dem &#8220;Corrosive&#8221;-Effekt ist ein ätzender Schaden zu verstehen, der effektiv gegen gepanzerte Gegner ist. Das Ziel verliert über ein paar Sekunden hinweg Lebenspunkte und wird in den eigenen Angriffen geschwächt.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Über 17 Millionen verschiedener Waffenvariationen</span></strong><br />
Die Auswahl an möglicher Bewaffnung ist mit 17 Millionen verschienster Exemplare nicht mehr überschaubar. Jede der Waffen setzt sich aus Bauteilen zusammen: &#8220;Stock&#8221; (Schaft), &#8220;Body&#8221; (Körper), &#8220;Barrel&#8221; (Lauf), &#8220;Magazine&#8221; (Magazin), &#8220;Scope&#8221; (Zielfernrohr), &#8220;Materials&#8221; (Material) und &#8220;Accessory&#8221; (Zubehör). Jedes dieser Teile kann in seiner Qualität anders sein und hat damit Auswirkungen auf die Stärke der Waffe. Die Qualität des Schaftes beeinflusst die Stabilität und Zielgenauigkeit, Waffen mit kleinerem Schaft oder gänzlich ohne sorgen für schnelleres Nachladen und equippen. Der Waffenkörper entscheidet über die Feuer- und Schadensrate und der Lauf nimmt ebenfalls Einfluss auf Schaden und Zielgenauigkeit. Ein besseres Magazin enthält mehr Platz für Patronen und beschleunigt das Nachladen. Die Qualität des Zielfernrohrs, wenn die Waffe eins hat, entscheidet über die Stärke des Zooms. Und besseres Material gibt mehr Hersteller-Bonus als schlechteres. Das richtige Zubehör verleiht zusätzlichen Elementarschaden, bessere Stabilität und vieles mehr.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-436" title="weapon_components_540" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/weapon_components_540.jpg" alt="weapon_components_540" width="540" height="134" /></p>
<p>Grundsätzlich teilen sich die Waffen in neun Gruppen auf: &#8220;Alien Guns&#8221;, &#8220;Combat Rifles&#8221;, &#8220;Pistols&#8221;, &#8220;Revolvers&#8221;, &#8220;Rocket Launchers&#8221;, &#8220;Shotguns&#8221;, &#8220;Sniper Rifles&#8221;, &#8220;Sub-Machine Guns&#8221; und &#8220;Rare Items&#8221;. Unter &#8220;Alien guns&#8221; werden Waffen verstanden, die Elementarenergie schießen. Sie haben weder Magazine, noch Munition und kommen sehr selten im Spiel vor. Mit jedem Schuss verliert die Waffe Energy, die sich dann wieder auflädt. &#8220;Combat Rifles&#8221; sind schwere Maschinengewehre, die in zwei Varianten im Spiel auftauchen: im Semi-Automatik/Burst Frist-Modus sowie kleinem Magazin und im Vollautomatik-Modus mit großem Magazin. Hinter den &#8220;Pistols&#8221; verbergen sich normale kleine Handfeuerwaffen, die stärke Variante davon sind die &#8220;Revolvers&#8221;, die oftmals mit starkem Schaden, hoher Genauigkeit, aber kleinen Magazinen und langer Nachladezeit aufwarten. Der klassische &#8220;Rocket Launcher&#8221; kommt gleich in vier verschiedenen Varianten daher. Mit &#8220;Single Fire&#8221; ist der herkömliche Raketenwerfen gemeint - ein Schuss und direkt nachladen. Mit dem &#8220;Burst Fire&#8221; werden die Raketen auch einzeln geschossen, jedoch das ganze Magazin an einem Stück, ohne nachladen zu müssen. Ein kleines Highlight ist die &#8220;Triple Fire&#8221;-Version, bei der drei Raketen gleichzeitig abgefeuert werden, es den Spieler aber nur eine Rakete des Magazins kostet. Die absolute Top-Variante ist die sehr seltene &#8220;MIRV&#8221;-Version. Ein Raketenwerfer, der zwischen 9 und 15 Schuss im Magazin hat und ebenfalls drei Raketen gleichzeitig abfeuert. Das Besondere daran ist, dass sich die drei abgefeuerten Raketen multiplizieren. Mit einem Abschuss werfen somit bis zu 20 Raketen gleichzeitig abgefeuert. Die &#8220;Shotguns&#8221; sind dagegen wieder die altbekannten High-Damage-Waffen auf kurze Distanz. Lange Nachladenzeiten und niedrige Zielgenauigkeit machen sie auch bei Borderlands nur im Nahkampf wirklich brauchbar. Auch die &#8220;Sniper Rifles&#8221; brauchen keine lange Erklärung: hohe Genauigkeit und kritischer Schaden, lange Nachladezeiten und kleine Magazine. &#8220;Sub-Machine Guns&#8221; sind vollautomatische Maschinengewehre mit mittlerem Kaliber. Im Spiel unterscheiden sie sich von Hersteller zu Hersteller in Schaden, Zielgenauigkeit und Feuerrate. Hinter der letzten Kategorie &#8220;Rare Items&#8221; verstecken sich die seltenen Waffen im Spiel. Sie unterscheiden sich in den Klassen &#8220;Gelb&#8221;, &#8220;Orange/Gold&#8221; und &#8220;Dunkelorange&#8221;, geordnet nach Rarität. Von den &#8220;Rare Items&#8221; gibt es nur wenige im Spiel, auch verschiedene Variationen kommen nicht so oft vor wie bei &#8220;normalen&#8221; Waffen. Die Rarität aller Items sortiert sich von häufig bis legendäre Seltenheit in den folgenden Farbstufen: Weiß, Grün, Blau, Lila, Geld, Orange/Gelb, Dunkelorange.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Einige Besonderheiten, die das Spiel auszeichnen</span></strong><br />
Mit einigen kleinen, aber durchaus wichtigen und effektiven Details hebt sich Borderlands deutlich von der Konkurrenz ab. Rund um Level 20 taucht ein wichtiges Item das erste Mal im Spielverlauf auf. Der sogenannte &#8220;Class Mod&#8221; ist ein klassenspezifisches Upgrade, dass einen gravierenden Einfluss auf den eigenen Charakter und das Team haben kann. Jeder Charakter kann nur &#8220;Class Mods&#8221; seiner eigenen Klasse tragen. Spielt man mit verschiedenen Klassen, kann man sich gut ergänzen. Aber auch bei gleichen Klassen ist eine Ergänzung nicht ausgeschlossen, da die &#8220;Class Mods&#8221; in den verschiedensten Varianten vorkommen. Sie können Waffenschaden, Lebenspunkte, Schildkapazität, Skills oder die Magazingröße erhöhen. Auch die erhaltenen Erfahrungspunkte können um einen gewissen Prozentsatz vermehrt werden. Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. So braucht man nicht ständig Munition nachkaufen, wenn ein Spieler einen &#8220;Class Mod&#8221; mit Regeneration von Munition besitzt.</p>
<p>Sinken die Lebenspunkte eines Spielers auf null, so tritt er in den meisten Spielen direkt seinen Weg ins Jenseits an - doch nicht in Borderlands. Hier sinkt der Spieler zunächst zu Boden, kann sich nur schwerlich drehen und nicht von der Stelle bewegen. Ein größerer Lebensbalken taucht auf und zeigt an, wie lang man noch zu leben hat. Der Bildschirm wird langsam dunkler. Es sind zwar nur einige Sekunden, dennoch besteht Hoffnung, dem Tod zu entrinnen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Tödet man in seiner &#8220;Sterbephase&#8221; einen Gegner, bekommt man einen &#8220;Second Wind&#8221;, quasi eine zweite Chance. Die zweite Möglichkeit ist, dass man von einem anderen Spieler &#8220;revived&#8221;, also wiederbelebt, wird. Zwar kommt man stets mit wenig Lebenspunkte wieder zurück ins Spiel, muss aber nicht den Weg über den kostspieligen Respawn nehmen. Der droht einem nämlich, wenn der Lebensbalken in der &#8220;Sterbephase&#8221; abgelaufen ist. Dann steigt man beim nächstligenden Speicherpunkt wieder ins Spielgeschehen ein.</p>
<div id="attachment_281" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-281" title="Outrunner" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/outrunner1.jpg" alt="Outrunner" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">Screenshot: Der Outrunner</p></div>
<p>Womit lassen sich größere Distanzen besser zurücklegen, als mit einem fahrbaren Untersatz? Ein Flugzeug wäre nun wirklich etwas übertrieben, aber angesichts der fantasievollen Waffenzusammensetzungen vielleicht doch gar nicht so abwägig gewesen. Wie dem auch sei, wer faul ist und wem die Strecken zeitweise zu weit sind, der kann sich an jeder größeren Basis einen &#8220;Outrunner&#8221; zulegen - zur Abwechselung mal kostenlos. Der kleine Buggy ist wahlweise mit einem Maschinengewehr oder einem Raketenwerfen ausgestattet, obwohl beide nicht so viel Schaden machen, sodass es oft einfacher ist, auf das stumpide Überfahren der Gegner zurückzugreifen. Jeweils zwei Spieler finden in einem solchen Gefährt Platz und jeweils zwei &#8220;Outrunner&#8221; können gleichzeitig benutzt werden, sodass bei einer maximalen Anzahl von vier Spielern nicht jeder einen Buggy fahren kann, jedoch einen Sitzplatz bekommt. Wahlweise kann man als Spieler auch einen Stehplatz an der Stoßstange des Fahrzeugs nehmen, der Buggy schiebt Mitspieler nämlich einfach vor sich her ohne Schaden zu verursachen. Die Steuerung der Fahrzeug ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig: Gas und Bremse werden mit &#8220;w&#8221; und &#8220;s&#8221; über die Tastatur gesteuert, die Lenkung mit der Maus.</p>
<p><strong><span style="color: #c20202;">Netzwerk- und Online-Spiel</span></strong><br />
Seinen im Singleplayer erstellten Charakter kann man ohne Probleme im Netzwerk oder im Online-Spiel mit Freunden und anderen Spielern benutzen. So trennt Borderlands nicht wie einst Diablo zwischen dem Online- und Offline-Modus. Für das Online-Spiel müssen allerdings Ports im Router freigeschaltet werden, damit andere Spieler dem eigenen Spiel betreten können. Nötig sind 27900-29900, 7777-7787 und 6500 jeweils als TCP und UDP. Dann steht dem Online-Vergnügen nur noch die Registrierung eines Gamespy-Accounts im Weg, die allerdings kostenlos und in wenigen Sekunden erledigt ist. Somit braucht man nicht den Umweg gehen und mit Programmen wie Hamachi ein künstliches Netzwerk aufbauen, sodass man online über den LAN-Modus spielen kann. Der Vorteil an LAN-Games ist, dass jeder Spieler Quests annehmen und abgeben kann, was im Internet-Modus nur der Spieler kann, der das Spiel gehostet hat.</p>
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		<title>Keiner kämpft um Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/tvduell_90.jpg" alt="TV-Duell" title="TV-Duell" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Am vergangenen Sonntag fand das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier statt. Die Frage ist: Was wo war das Duell? Ohne Gegner gibt es kein Duell! Keiner der beiden ist zum Kampf bereit, keiner zeigt wirklich den Willen, Deutschland zu regieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_281" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-281" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/tvduell_540.jpg" alt="TV-Duell" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© dpa - TV Duell 2009: Merkel gegen Steinmeier</p></div>
<p><strong><font color="#c20202">Wann beginnt der Wahlkampf?</font></strong><br />
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, sofern man dem Sprichwort Glauben schenkt. Da darf man sich, spätestens nach dem vergangenen Sonntag, doch fragen, wie lange es noch dauert, bis für Deutschland dieser Zeitpunkt eintritt und die Hoffnung gänzlich der Vergangenheit angehört. Millionen Menschen fieberten dem &#8220;TV-Duell: Merkel gegen Steinmeier&#8221; entgegen, war der Wahlkampf bisher doch so &#8220;schlecht&#8221; wie schon lange nicht mehr. Die Kandidaten setzten auf eine Füße-stillhalten-Politik und halten auch weiterhin, wen wunderts, an dieser Politik fest. Und genau das Gegenteil sollte durch dieses TV-Duell eigentlich bezweckt werden. Den Kanzlerkandidaten wurde mit diesem Duell eine Bühne gestellt, auf der sie den Konkurrenten im direkten Schlagabtausch vor ganz Deutschland hätten in den Schatten stellen können. Ganz Deutschland wartete an diesem Abend genau darauf, auf den Beginn des Wahlkampfes. Aber nachdem was sich dort bot, muss man schon wirklich überlegen, das Wort &#8220;Wahlkampf&#8221; in irgendeiner Form abzuändern, denn ein &#8220;Kampf&#8221; sieht wahrlich anders aus. Bewiesen haben Merkel und Steinmeier wieder einmal nur das typische Politikerklische: Sie können reden ohne wirklich etwas damit auszusagen. Sie kommen beide selten bis gar nicht auf den Punkt und reden eigentlich nur um den heissen Brei herum, jedenfalls zum größten Teil. Aber es geht ja nicht nur darum, was man von sich gibt, sondern auch darum, wie man sich präsentiert. Viel zu sagen gibt es in diesem Punkt allerdings nicht und so möchte ich einfach ein Zitat von der zeit.de-Website bringen. In einer Gastkolumne schreibt die kalifornische Interview-Trainerin Gayl Murphy, es &#8220;sah eher so aus, als würden zwei Autoren auf einer Bibliothekars-Tagung um einen Literaturpreis wetteifern, als dass zwei altgediente Politiker um das wichtigste politische Amt im Land kämpfen&#8221; (<a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/merkel-steinmeier-koerpersprache">&#8220;Frau Merkel sollte Rosa tragen&#8221;</a> von Gayl Murphy).</p>
<p><strong><font color="#c20202">Schlechte Grundlage</font></strong><br />
Die Idee eines TV-Duells ist auf jeden Fall eine gute. Ganz Deutschland kann ihre Politiker im direkten Vergleich sehen und sich ein Bild machen, wie sie auf die momentan wichtigsten Ereignisse nationaler und internationaler Politik reagieren ohne sich vorher dreimal mit ihren Beratern darüber zu unterhalten. Doch hat es wirklich Sinn, ein &#8220;Duell&#8221; ohne wirklichen Gegner zu veranstalten? Immerhin liegen vier Jahre der Zusammenarbeit hinter Merkel und Steinmeier. Keiner der beiden konnte den anderen in irgendeiner Form für seine Politik in den letzten Jahren angreifen, sodass zum Leidtragen der Zuschauer immer wieder auf die Zeit von Rot-Grün zurückgegriffen wurde. Und das interessiert zum jetztigen Zeitpunkt wirklich niemanden mehr! Wie schlecht die Voraussetzungen für dieses TV-Duell waren, machte auch Guido Westerwelle deutlich. &#8220;Ein Fernsehduell ohne Opposition ist wie ein Fußballspiel ohne zweite Mannschaft. Es funktioniert eben nicht, wenn in der Demokratie die Opposition ausgesperrt wird.&#8221; Auch wenn es mehr oder minder ein &#8220;Selbstgespräch&#8221; war, wie Westerwelle das TV-Duell weiterhin bezeichnet, blieben trotzdem Möglichkeiten ungenutzt, sich dem Land vernünftig zu präsentieren und mit den richtigen Punkten aufzuwarten.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Wichtige Themen bleiben offen</font></strong><br />
Trotz der zahlreichen Gesprächsthemen wurden wichtige Gesprächsthemen außen vor gelassen. In den 90 Minuten, die das TV-Duell gedauert hat, wurde das Thema Bildung und Forschung in Deutschland nur knapp angeschnitten - viel zu wenig. Merkel hat es lediglich im abschließenden Plädoyer erwähnt. Es wurde nicht diskutiert, ob und wieviel in Zukunft in die Ausbildungsstätten des Landes investiert werden soll. Ohne Bildung kommt das Land nicht voran, das sollte eigentlich allen klar sein. Es ist unverständlich, dass ein solch wichtiges Thema, dass für die Zukunft unserer Bevölkerung von großer Wichtigkeit ist, nicht richtig ausgesprochen wird. Genau dann, wenn Millionen Menschen, die sich höhst wahrscheinlich nicht alle jedes Wahlprogramm bis auf das kleinste Detail durchlesen, zur gleichen Zeit erreichbar sind, muss doch sowas kommen. Mit ARD, ZDF, RTL und SAT1 haben gleich vier Sender die Debatte übertragen! Viele Menschen, vor allem Eltern, dürften vorwiegend wegen diesem Programmpunkt eingeschaltet haben, weil sie wissen wollten, was für die Ausbildung ihrer Kinder zukünftig geplant ist. Auch wenn meist nicht gehalten wird, was Politiker im Vorfeld versprechen, damit hätte man sich Wähler sichern können. Eine von wenigen sicheren Chancen, die vergeben wurden. Ob sich Merkel und Steinmeier fragen, warum die Piratenpartei in jüngster Vergangenheit so viel Zuwachs erlangen konnte? Die Piraten haben einen Fokus gesetzt, vielleicht etwas zu stark, aber es wird Jugendarbeit geleistet. Vorreiter ist ganz klar Jörg Tauss, der den Mut hatte, sich für die Jugendkultur, für das Computerzeitalter auszusprechen. Computerspiele sind Teil der Jugendkultur, das ist schlichtweg Fakt! Aber wenn man sich nicht um die Jugend kümmert, kann man das ja auch nicht wissen. Speziell in diesem Punkt reden die Politiker, ohne sich über die Materie informiert zu haben. Es ist auch viel einfacher, alles abzublocken, als offen für Neues zu sein. Es wäre ja schließlich &#8220;Veränderung&#8221;, nicht wahr?</p>
<p><strong><font color="#c20202">Wie gewinnt man die Masse?</font></strong><br />
Dass der Wahlkampf in den USA eine große Show ist, steht wohl nicht zur Debatte, aber der Erfolg spricht für sich. Dort wurden die Anwärter auf das Präsidentenamt bei ihren Auftritten wie Stars gefeiert. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wurde ein richtiger Wahlkampf ausgetragen, da wurde um die Krone gekämpft - zumindest nach außen hin. Obama und McCain haben um jede einzelne Stimme gekämpft, beide haben gezeigt, dass sie das Amt wirklich wollten. Sie haben die Masse begeistert, ein revolutionärer Wahlkampf. Gerade wenn man sowas erst kürzlich gesehen hat, sowas miterlebt hat und sich vielleicht von der Euphorie auch hat mitreißen lassen, dann sollte man wissen, wie man seinen Wahlkampf gestalten muss, um die Massen zu begeistern. Dass Merkel keine Persönlichkeit ist, die so aus sich raus geht, wie es ein Obama getan hat, dürfte jedem klar sein. Aber wenn ein Frank-Walter Steinmeier auf die Frage, warum Angela Merkel nicht länger Kanzlerin sein soll &#8220;Weil es eine bessere Alternative gibt, nämlich mich!&#8221; antwortet, dann darf man als Wähler erwarten, dass er das auch vernünftig begründet. Man erwartet, dass was passiert! Die Situation der Länder USA und Deutschland während dem Wahlkampf ist wahrlich nicht die selbe. Merkel ist keineswegs mit dem Horrorpräsident Bush gleichzusetzen. Aber trotzdem gibt es eine Menge zu tun in Deutschland und auch wir schreien, genau wie die USA zuvor, nach Veränderung. Obama hat genau mit diesem Schlüsselwort seine Wahl gewonnen, &#8220;Change&#8221;, Veränderung! Es geht darum, etwas zu bewegen und genau das erwartet man von den Führungskräften seines Landes. Genau das muss man im Wahlkampf zum Ausdruck bringen, man muss den Wählern das versprechen, was sie hören wollen. Egal, ob Obama das Umsetzen kann, was er gesagt hat oder nicht, er hat die Wahl gewonnen! Wer die Wahl in Deutschland gewinnt, wird sich am 27. September entscheiden. Eine höhere Wahlbeteiligung zu erwarten, wäre nach diesem &#8220;TV-Duell&#8221; und vor allem nach diesem &#8220;Wahlkampf&#8221; allerdings alles andere als realitätsnah.</p>
<p><b>YouTube:</b> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u4MnM43SUYc">Westerwelle zum TV-Duell</a></p>
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		<title>Arbeiten im Urlaubsparadies</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 21:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde_90.jpg" alt="Rosenfelde" title="Rosenfelde" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Für eine Woche sind Felix und ich auf dem Campingplatz Rosenfelde als Animateure unterwegs. In diesem Blog gibt es Berichte und Bilder von unseren täglichen Aktionen und dem was wir hier nebenbei so machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_227" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-227" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p><strong><font color="#c20202">Samstag - Einzug der Gladiatoren</font></strong><br />
Bereits am Samstag sind Felix und ich hier auf dem Campingplatz Rosenfelde angekommen und haben unser neues Domizil (siehe Foto) bezogen. Die Stimmung war super und das Wetter wurde immer besser, je näher wir an unserem Ziel ankamen. Für eine Woche tauschen wir nun also unseren festen Untergrund gegen einen Kasten auf Rädern - nun ja, Camping halt. Dennoch ist unser Wohnwagen recht schön, wir haben sogar einen festen Boden im Vorzelt! Es ist einfach eine schöne Abwechselung zum bisherigen Alltag von uns beiden. Den Campingplatz an sich kann man schon fast als luxuriös bezeichnen, da der Standard hier recht hoch gesetzt ist. Besonders die Lage ist eindrucksvoll. Den Strand fast direkt am Vorzelt zu haben ist schon super. Mit einem Fußball-, Volleyball- und Basketballfeld sowie zwei Trampolinanlagen bietet Rosenfelde großartige Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Zusätzlich gibt es für Kinder neben der Animation, die Felix und ich machen, noch zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. In einem kleinen Wäldchen direkt am Platz zum Beispiel ein Spielplatz. So viel zu einer kurzen Beschreibung unseres Umfelds. Am Abend sind wir dann noch kurz den Plan für die kommende Woche durchgegangen. Wir freuen uns beide auf die Woche, nicht nur, weil das Animationsprogramm unsere Interessen trifft, sondern auch, weil wir beide zusammen einfach viel Spaß bei der Arbeit haben.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Sonntag - Die Kletterwand ist kein Segel</font></strong><br />
Unser erster Programmpunkt für den ersten Tag waren zwei altbekannte Spiele aus dem Schulsport: Brennball und Völkerball. Doch schon beim Aufbau kamen Zweifel auf, ob das denn alles so klappen würde und diese Zweifel hatten einen Namen: Wind. Das Völkerballfeld war auf Rasen abgeklebt. Wenn Felix sowas macht, dann hält es auch - komme was wolle! Auch der Wind konnte uns da noch nicht wirklich stören. Das Brennballfeld war auch schnell aufgebaut, ein paar Ringe und Matten bildeten die Laufstationen und ein Seil die Start- sowie Ziellinie. Um 11 Uhr ging es dann los. Die ersten Kinder kamen und das Spiel begann, damit aber auch die Probleme - wenn man es denn so nennen mag. Ich glaube jeder weiss, wie es ist, wenn man krampfhaft versucht mit Plastikbällen bei etwas Wind zu werfen. Das Ergebnis ist simpel: der Ball landet natürlich dort, wo kein Mensch steht - beim Brennball recht positiv, beim Völkerball nicht wirklich. Dennoch hatten die Kinder viel Spaß und wir eigentlich auch. Wie man sieht verfolgt einen die Schule auch, wenn man sie schon längst hinter sich gelassen hat, auch wenn es nur der Sportunterricht ist.</p>
<div id="attachment_241" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-241" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde2_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de -  Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann an die Vorbereitungen für das Nachmittagsprogramm. Die Kletterwand sollte um 16 Uhr stehen und wiederholt ging uns beim Aufbau nur eines durch den Kopf: der Wind. Wie soll denn eine Kletterwand, bestehend aus einem Traversenrahmen und einer Plane, stehen bleiben, wenn der Wind sie als Segel benutzt. Es sei gesagt, dass mein Auto (siehe 1. Foto) als Gegengewicht auf der Bodenplatte stand. Naja, von stehen kann nicht direkt die Rede sein, aber wie heisst es so schön: der Versuch zählt! Nun denn, die Kletterwand wurde vorerst wieder runtergelassen und alternativ wurden schnellst möglichst Kegelbahn und Kicker aufgebaut. Nachdem wir dann unseren Kegelkönig gefunden hatten und der Kicker auch nicht so angesagt war, ging es mit einer Runde Football weiter. Zumindest das Werfen haben einige Kids irgendwann hinbekommen - mehr oder weniger. Als sich der Wind dann etwas legte, bekam die Kletterwand ihre zweite Chance. Trotz windigem Klettern in 8 Metern Höhe, wagten sich erstaunlich viele Kinder an die luftige Herausforderung, während Felix und ich unten standen und vor Angst zittertern, ob die Kletternwand dem Wind denn diesmal trotzen würde. Okay, Felix hat nebenbei auch noch gesichert, aber das war nun wirklich ausnahmsweise mal Nebensachen. Wobei es ja sowieso Routine war.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-246" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde3_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Etwas verspätet, aber wir wollten die Kinder ja nicht einfach so stehen lassen, haben wir dann im Halbdunkeln abgebaut. Der Abbau lief super und wir waren zum Glück recht schnell fertig, da wir alsbald sowieso kaum noch die Hand vor Augen erkennen konnten, geschweigedenn irgendwelche kleinen Bolzen oder Splinte von den Traversen oder Schrauben von der Kegelbahn. Somit war der erste Tag vorbei und wir waren komischerweise total am Ende, obwohl wir eigentlicht weit aus anderes gewohnt sind.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Montag - Bauprojekt im Wald</font></strong><br />
Zusammen mit unserem Muskelkater im Gepäck machten sich Felix und ich zusammen mit der Leiterin des Campingplatzes auf den Weg, um weitere Vorbereitungen für die nächsten Tage zu tätigen. So fuhren wir die Route für die für Mittwoch geplante Nachtwanderung ab und besprachen das Rahmenprogramm dazu. Danach sammelten wir in Ruhe unsere Kräfte für das Bauprojekt am Nachmittag: eine Höhle im Wald. So trafen wir uns um 15 Uhr mit den Kindern im Wald und waren überrascht, wieviele scheinbar ihren Wohnwagen gegen eine Höhle eintauschen wollten. Schon als es darum ging, einen geeigneten Platz für die Höhle zu finden, waren alle begeistert dabei. Natürlich hatten wir schon eine Stelle ausgesucht gehabt, aber weiss, ob die Kids nicht vielleicht doch noch eine bessere Möglichkeit gefunden hätten. Mobil waren wir ja, Gott segne die Schubkarre! Als wir uns dann alle an der von Felix und mir angedachten Stelle - zugegeben, sie war die beste - versammelt hatten, begann das Bauvorhaben mit der Materialbeschaffung. Ich machte mich also mit einem Bündel Kinder auf die Suche nach geeigneten Ästen, Brettern und sonstigen brauchbaren Material. Als meine zahlreichen Helfer und ich zurück waren, hatte Felix mit seiner Truppe schon einen Innenraum geschaffen. Die Wände waren bald hochgezogen und die Höhle war von außen kaum noch sichtbar. Danach kam noch ein Dach oben drauf, damit auch das richtige Höhlen-Flair gegeben ist. Zum Schluss wurde der Boden noch mit Stroh ausgelegt und mit ein paar Baumstämmen war auch schnell eine gute Sitzmöglichkeit geschaffen.</p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-250" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde4_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Gegen 17:30 Uhr war dann nach einer ausgiebigen Fotosession, unter anderem von einigen stolzen Eltern, das Bauvorhaben abgeschlossen. Der Abbau erübrigte sich hier ausnahmsweise mal, wäre irgendwie auch sinnfrei gewesen. Diese Arbeit werden in den nächsten Tagen wohl leider andere Leute übernehmen, so schade es für die Kinder auch ist. Und wenn unser Projekt nicht von ein paar dahergelaufenen Halbstarken zerstört wird, lässt sich unser neuer bester Freund, der Wind, bestimmt auch nicht zweimal bitten. Am Schluss unseres zweiten Arbeitstages haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang gemacht, wobei klein bekanntlicherweise ein dehnbarer Begriff ist. Wir sind quasi die Route für die Nachtwanderung abgelaufen, die wir am Vormittag mit dem Auto erkundet hatten. Als Belohnung gab es für uns dann warmes Essen! Wir haben erfolgreich Nudeln mit Tomatensahnesoße gekocht.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Dienstag - Bingo Ingo, das Runde muss in das Eckige</font></strong><br />
Wie der Titel schon verlauten lässt, gab es ein wenig Frühsport, um die müden Camperbeine für den Tag fit zu machen. Auch wenn es überwiegend Kinder waren, die an unserem Fußballturnier teilnahmen, war doch der ein oder andere Vater &#8220;etwas früher vom Frühstückstisch aufgestanden&#8221;, um seinen Sohn aktiv oder passiv beim Tore schießen zu unterstützen. Irgendwie war es schon seltsam, dass wir ein reines Männerturnier hatten, da es doch ab und zu der Fall ist, dass auch die weibliche Partei mal gegen das Leder tritt. Wie dem auch sei, zumindest hatten ein paar Damen die Bänke am Spielfeldrand erobert und verfolgten das Geschehen. Recht schnell kristallisierten sich Hobby- und angehende Profispieler heraus, sodass man schon hätte Wetten auf die Torschützen platzieren können.</p>
<div id="attachment_256" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-256" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde5_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Mit der Entscheidung bei drei Mannschaften jeden gegen jeden spielen zu lassen, sind wir zeitlich gut gefahren und so konnten auch etliche Spätaufsteher beim zweiten Turnier ihr Können unter Beweis stellen. Mit unseren Erkenntnisse aus dem ersten Turnier konnten wir die Mannschaften beim zweiten Mal noch besser zusammen stellen, sodass zum größten Teil noch spannender wurden. Darüberhinaus scheinen die Talente hier auf dem Campingplatz teilweise zu den Langschläfern zu gehören. Viele der &#8220;Neulinge&#8221; zeigten recht ansehnliches Fußball. Nichtsdestotrotz war es ein Spaßturnier, worauf einige ehrgeizige Spieler des Öfteren hingewiesen werden mussten. Der Job als Schiedsrichter war hier nicht gerade einfach, da man immer wieder abwiegen musste, ob man jetzt pfeifen sollte oder nicht. Dennoch ging alles relativ gut über die Bühne und soweit man erkennen konnte, hat es allen Beteiligten Spaß gemacht.</p>
<div id="attachment_257" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-257" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde6_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Nachdem Felix eine halbe Stunde lang aus Peter Pan vorgelesen hatte, war um 19:30 Uhr die Gute Nacht Geschichte zu Ende und das eigentliche Abendprogramm begann. Ab 20 Uhr waren die Camper zum Bingo Abend eingeladen, um den ein oder anderen Preis abzustauben. Zwei Stunden lang spielten für uns erstaunlich viele junge und alte Camper um Schlüsselanhänger, Kinderspielzeug, Fußbälle und Gutscheine jeglicher Art. Alle hatten sehr viel Spaß an diesem Abend - denn mal ehrlich, wo gibt es heutzutage noch etwas umsonst? Aber auch wir hatten unseren Spaß beim Ziehen der Zahlen und der Moderation des Abends. Im Laufe der Zeit wurde es dann etwas frischer. Kein Wunder warum uns etwas kalt wurde, wir waren wohl die einzigen die um diese Uhrzeit noch in kurzer Hose und T-Shirt durch die Gegend liefen. Um 22 Uhr wurde dann kurzer Hand abgebaut, was beim Bingo nicht wirklich viel war und nach einem kurzen Imbiss war dann auch bald Zeit den Tag zu beenden.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Mittwoch - Robin Hood und die toten Fischer</font></strong><br />
Auf dem Animationsplan hatten wir zwar den Vormittag frei, doch die Zeit ging mehr oder weniger für die Vorbereitung der Nachtwanderung drauf. Man kann sagen, dass wir bisher für keinen anderen Programmpunkt so viel Aufwand betrieben haben und es vermutlich auch nicht mehr werden, da nichts Vergleichbares mehr auf den Plan steht. Direkt nach dem Frühstück wurde also der Hackenporsche (Anm. d. Red. mein Opel Corsa a) aus der Tiefgarage geholt und sämtliche Gewerbegebiete der Umgebung durchforstet. Zu unserer großen Verwunderung gab es nirgendwo Wachsfackeln! Praktiker, Penny, Lidl, Aldi, Schlecker, Woolworth und diverse Deko- sowie 1€-Läden brachten das selbe Ergebnis: nichts! Und als kleine Randnotiz sei gesagt, dass das nicht einmal alle Geschäfte waren. Zum Schluss mussten wir dann doch den Kompromiss eingehen und Fackeln mit Petroleumflaschen nehmen. Da wir gerade bei Penny waren und keine Lust mehr hatten, noch großartig wieder zu Lidl zu fahren, erledigten wir da auch unsere Lebensmitteleinkäufe.</p>
<p>Der Rückweg führte uns nicht direkt wieder zum Campingplatz, sondern zu dem von uns für die Nachtwanderung ausgesuchten Rastplatz. Das Aufstellen der Fackeln klappte zunächst nicht so wie wir uns das gedacht hatten, da der Boden etwas hart war und die leichten Bambusstäbe nicht allzu stabil waren. Aber wir konnten uns glücklich schätzen Felix und sein Improvisationstalent an Board zu haben. Kurzer Hand wurden 30cm lange Holzpfähle mit einer gut 20 Jahre alten Axt so gespitzt, dass man sie gut in den Boden hauen und so als stütze für die Fackeln benutzen konnte. Und wie befestigen wir die Fackeln nun an den Pfählen? Da kennt de Felix nichts! Er riss kurzer Hand die Plastiktüte vom Zündholz in Streifen und band die Fackeln damit an die Hölzer. Keine schlechte Idee oder? Nun gut, ein Steinkreis bildete die Umrandung für das Feuer und Holz lag auch genug bereit. Ein Blick auf die Uhr machte uns darauf aufmerksam, langsam zum Campingplatz zurück zu kehren, um die nächste Veranstaltung aufzubauen.</p>
<div id="attachment_261" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-261" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde7_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Für 14:30 Uhr war Bogenschießen angesetzt. Der Aufbau dauerte nur ein paar Minuten und so konnten wir schonmal den ein oder anderen Probepfeil abfeuern, bevor die Masse angelaufen kam. Dass es einfacher aussieht als es wirklich ist, merkten die Meisten recht schnell. Dennoch waren besonders die Kinder motiviert, irgendwann zumindest mal die Zielscheibe zu treffen. Zwei Stunden schossen die Kinder begeistert um die Wette, während Felix und ich mit etwas anderem zu kämpfen hatten: der Sonne. Mit Cappy, Sun Blocker und Labello Sun traten wir mutig den Kampf gegen den Feind, der uns größenmäßig etwas überlegen war, an. Um 16:30 Uhr hatte Robin Hood dann Feierabend und Felix und ich noch genug für die Nachtwanderung vorzubereiten. Marshmallows und Brot, sowie Getränke wurden an der Feuerstelle abgeladen und die restlichen Vorbereitungen getroffen, sodass Felix um 19 Uhr, rechtzeitig zur Gute Nacht Geschichte, wieder zurück auf dem Campingplatz war. Danach fand die finale Besprechung für die Nachtwanderung statt, damit auch alles so klappte wie wir es geplant hatten. Mit Taschenlampe, Taschenmesser und Megafon bewaffnet machte ich mich früh auf den Weg, damit auch alles für die Gruppe bereit war. Um 21 Uhr war es dann soweit, Felix erzählte am Sammelpunkt eine kleine Geschichte, wie es sich eben für eine gruselige Nachtwanderung gehört. Vor allem von Felix ausgehend hatten wir uns am Nachmittag eine Geschichte über verschwundene Fischer ausgedacht, die auf der Suche nach neuen Seelen sind, damit sie nicht mehr alleine umhergeistern müssen. Mit einem lauten Tuten kündigten sie ihr Kommen an. Dafür hatte ich natürlich das Megafon im Gepäck. Ein paar Mal hinter einem Maisfeld versteckt getutet, machte ich mich auch direkt wieder auf den Weg, um das die Fackeln und das Feuer anzuzünden, sodass alles für die Wandertruppe bereit war. Bald darauf waren auch alle heil am Feuer angekommen und mit Speis und Trank hielt man sich eine gute halbe Stunde dort auf. Auf dem Rückweg, der ebenfalls eine gute halbe Stunde dauerte, wurde unsere Gruppe dann nochmal ordentlich erschreckt, was diesmal nicht von Felix und mir kam. So fand unsere Nachtwanderung am Campingplatz ein Ende und alle Familien waren froh, heil wieder angekommen zu sein.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Donnerstag - Vaseline, Gips und Beachvolleyball</font></strong><br />
Und wieder mal, so wie die letzten Tage auch, waren wir früh auf den Beinen. Diesmal allerdings mit einem Ziel: die Reste der Nachtwanderung beseitigen. Also direkt aus dem Wohnwagen quer durch den Vorzelt-Jungle ab in den Porsche, äh Hackenporsche, und zur Feuerstelle. Mein Weckversuch für Felix im Auto scheiterte, laute Musik verträgt der arme so früh noch nicht. Kaum aus dem Auto ausgestiegen, konnte er es gar nicht erwarten, beim Aufräumen laut Musik zu hören. Wer soll aus dem bloß schlau werden? Naja, Felix halt! Das Aufräumen dauerte dann auch nicht länger als eine halbe Stunde, auch wenn wir alles im gemütlichen Halbschlafen erledigten. Zumindest danach waren wir dann richtig wach, immerhin ging es ans Frühstück. In der freien Zeit, die wir bis zur ersten Tagesveranstaltung hatten, machten wir eine kleine Runde über den Platz. Im Wald mussten wir leider feststellen, dass sich die Halbstarken wohl doch an unsere fünf Sterne Höhle getraut hatten und sie mehr oder minder hinüber war - schade drum. Genug getrauert, anderes Thema. Da das große Kinozelt mehr einer Sauna gleich kam als einem Aufenthaltsraum, mussten wie gezwungenermaßen in die Natur ausweichen, um unsere eingerosteten Tischtenniskünste aus dem Keller zu holen. Nach gut 20 Minuten verging uns aber wieder die Lust, da wieder mal ein alter Freund auf sich aufmerksam machte: der Wind. Aber was soll man machen, das ist halt der Kompromiss, den man eingehen muss, wenn man den Strand vor der Haus- bzw. Wohnwagentür hat.</p>
<p>Um 15 Uhr war dann auch wieder Ende mit Freizeit und die gelben Poloshirts mussten bei gefühlten 40° C im Schatten wieder angezogen werden. Gipsmasken machen stand auf dem Programm. Eine Aktion mit wenig Vorbereitung, aber umso mehr Nachbereitung, wie wir später feststellen mussten. Zwar überzogen wir mal wieder den Zeitplan, woran sich die meisten mittlerweile schon gewöhnt haben müssten, aber zumindest haben alle einen Gipsabdruck bekommen - egal ob Gesicht oder Hand. Eigentlich war ein Zeitfenster von zwei Stunden angesetzt, aber gegen 17:30 Uhr konnten wir dann doch langsam anfangen, die Tische und Bänk von Gips und Farbe zu befreien. Talentiert wie wir sind gelang es uns dann auch noch, eine kleine Essenpause einzuschieben, bevor es weiter ging.</p>
<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-263" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde8_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Beachvolleyball stand für das Abendprogramm auf den Plan. Eine der Aktionen, auf die sich Felix und ich besonders gefreut hatten, da wir sowas eigentlich nicht als Arbeiten ansehen, weil es uns einfach selbst so viel Spaß macht. Dennoch wurde unsere Freude etwas gedämpft, als wir feststellten, dass offenbar kein Erwachsener oder Jugendlicher Lust auf Beachvolleyball hatte. Die waren dann wohl alle bei der Gute Nacht Geschichte. Verständlich ist es ja, wollen wir mal nicht so sein! So haben wir dann nach ein paar nicht wirklich erfolgreichen Versuchen Volleyball zu spielen aufgegeben und uns den Rest der Zeit mit &#8220;Ball über die Schnur&#8221; vertrieben. Im Prinzip nichts anderes als Volleyball, auch wenn das jetzt glatt als Beleidigung für den guten Sport durchgehen würde, aber bedeutend einfacher für kleinere Kinder. Anstatt den Ball zu pritschen, baggern oder zu schmettern, fängt man ihn einfach, spielt dann bis zu dreimal ab und wirft den Ball wieder über die Schnur bzw. hier das Netz. So bleibt uns eigentlich nur die Hoffnung, dass am Samstag ein paar Erwachsene auftauchen, damit wir dem Namen Beachvolleyball auch gerecht werden. Ansonsten hatten wir schon den Gedanken, uns morgen ein paar Herausforderungen auf dem Platz zu suchen.</p>
<p>Den Sand vom Beachvolleyball wollten wir nicht unbedingt in die Duschen tragen, sondern irgendwo lassen, wo er besser aufgehoben ist. Also ging es um 20 Uhr ab ins Meer! Anfangs war es zwar etwas frisch, aber als wir erstmal im Wasser waren, war es doch einigermaßen auszuhalten. Lange wollten wir uns damit aber nicht aufhalten, denn der Abend war für uns ja noch nicht zuende. Als letzter persönlicher Tagespunkt stand für uns das Essen auf dem Programm. Warmes Essen und nicht selbst gekocht, das kann ja nur gut schmecken. Tatsache, das Schnitzel Wiener Art war sogar sehr gut! Und die Pommes dazu waren eigentlich auch ganz okay.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Freitag - Der freie Tage fällt ins Wasser</font></strong><br />
Das Glück ist wahrlich nicht auf unserer Seite. In den letzten Tagen haben wir uns des Öfteren dermaßen totgeschwitzt und waren froh, wenn wir mal nicht mit Shirts rumlaufen mussten und ausgerechnet an unserem freien Tag schlägt das Wetter um. So viel Pech kann man doch gar nicht haben! Naja okay, wir schon. Gestern noch auf einen schönen Strandtag gefreut, heute doch froh gewesen, nicht großartig draußen rumlaufen zu müssen. Dennoch wollten wir nicht den ganzen Tag im Vorzelt hocken, das werden wir ja nächste Woche noch genug. Zwar nicht im Vorzelt, aber zumindest drinnen - jedenfalls bei so einem Wetter. Gegen 12 Uhr bewegten wir uns dann mit Tischtennisequipment bewaffnet Richtung Veranstaltungszelt, um endlich mal die Gelegenheit zu nutzen, ein paar Bälle über die Platte zu jagen. Gut eine Stunde lang hatten wir dabei gut Spaß und waren zum Ende hin auch durchgeschwitzt genug. Danach wurde wieder der Hackenporsche aus der Garage gekramt und die nötige Ration an Essen für die letzten paar Tage eingekauft. Für den Rest des Tages blieb uns eigentlich nichts anderes übrig, als unseren Wohnwagen bzw. das Vorzelt zu bewachen. Hoffentlich wird das Wetter wieder besser.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Samstag - Der Failtag schlechthin</font></strong><br />
Wie die Überschrift schon sagt, war der Tag für uns nicht gerade das Gelbe vom Ei. Von morgens bis abends ging bei jedem Tun und Lassen irgendwas schief, warum weiss bis jetzt keiner von uns beiden. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man wenigstens mitbekommen hätte, woran es lag, dass andauernd etwas schief lief. Naja, ändern konnten wir nichts, das Programm stand ja fest und musste durchgezogen werden. Aber auch ein Failday konnte uns davon nicht abhalten! So meisterten wir unsere Failstunden bis 10 Uhr, um dann mit dem Aufbau und den weiteren Vorbereitungen für unser Piratenfest anzufangen. Felix und sein Improvisationstalent, Kapitel 2: &#8220;wir haben ja noch die Traversen von der Kletterwand&#8221;. Daraus wurde dann kurzer Hand ein Simulator für das Entern von anderen Schiffen gebastelt, denn das muss ein richtiger Pirat ja können. Unsere Enterübung war dann auch gleich mal das Highlight des Piratentests und somit war die Frage, wer von den 40 Kindern denn nochmal schwingen möchte, hinfällig.</p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-266" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde9_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Neben einer Zielübung stand dann auch das Piratenduell auf der Planke statt. Zur Sicherheit haben wir vorher die Säbel gegen Kissen und die Planke gegen eine Bank ausgetauscht, man weiss ja nie. Wie man Kanonenkugeln hin und her wirft, wollte dann kaum noch ein Pirat üben, aber die Prüfung musste ja komplettiert werden, damit sich ein jeder auch &#8220;Pirat&#8221; schimpfen konnte. Als Belohnung für die bestandene Prüfung durften unsere Jungpiraten ihre Kopftücher und Augenklappen behalten. Das Ende krönten wir dann, wie könnte es auch anders sein, mit einer traditionellen Schatzsuche, die mal eben über den halben Campingplatz samt Strand führte. Egal, die Crew war glücklich über den Schatz!</p>
<p>Der Abbau des Piratenfestes war nur der Anfang in dieser Kategorie, denn anschließend ging es an den Abbau des Animationszelts. Sogut wie alles, was die Animateure in den Wochen vor uns und auch wir teilweise noch benutzt hatten, musste in einem Anhänger verstaut werden. Das Zelt war gerade abgebaut und alles lag für kurze Zeit unter freiem Himmel, da wir uns den Kram erst einmal aus den Füßen schaffen wollten. Wie könnte es an unserem Failtag auch anders sein? Natürlich ließ sich das Wetter nicht zweimal bitten, die Wolken öffneten also mal kurz die Luken. Warum auch nicht? Ich mein, es ist ja nur gutes Wetter, wenn wir mal gerade kein Programm haben. Ob die Wolken unseren Animationszettel gelesen haben? Oft schien es wirklich so, denn ein besseres Timing gab es einfach nicht! Toll, alles nass, was tagelang trocken gewesen war. Aber was sollten wir machen? Wir wollten ja auch nicht alles noch am Sonntag machen müssen. Irgendwann wurden unsere Gebete erhört und der Regen ließ nach, sodass wir rechtzeitig zum Beachvolleyball fertig waren. Mit dem festen Vorhaben, sich beim Beachvolleyball nicht dreckig zu machen, starteten wir das Abendprogramm um 18:30 Uhr. Natürlich kam alles anderes! Ála &#8220;und täglich grüßt der Failday&#8221; hatten wir natürlich schnell das halbe Beachvolleyballfeld am Körper. Das ließ sich dann prima als Ausrede dafür nutzen, warum wir um 20 Uhr nochmal ins Meer mussten.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Sonntag - einfaches Programm am letzten Tag</font></strong><br />
Die Möglichkeit, am letzten Tag das erste und gleichzeitig auch letzte Mal auszuschlafen, wurde genutzt! Naja, zumindest von mir, denn Felix war schon wieder seit xyz Uhr wach, wie immer halt. Aber direkt nach dem Frühstück ging es dann mit dem Aus- und Aufräumen von Wohnwagen Nr. 2 los, unserem Mietwohnwagen. Zuerst wurde alles rausgeräumt und dann weiter in mein Auto, sodass ich froh war, noch  genug Platz zum Fahren zu haben. Die Arbeitsteilung war gut, während ich das Spülen zugeteilt bekam, ging das Saugen an Felix. Wohnwagen inklusive Vorzelt, sowie Geschirr waren schlussendlich sauberer als je zuvor! Erneut bewiesen wir unser perfektes Zeitgefühl: 10 Minuten bevor wir mit dem Aufbau der Riesenrutsche beginnen wollten, waren wir mit dem Saubermachen und Sachen einpacken fertig. Der Rest war eigentlich nur noch Routine: Riesenrutsche aus dem Anhänger, ausrollen, aufpusten, aufpassen!</p>
<div id="attachment_268" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-268" title="Rosenfelde" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/rosenfelde10_540.jpg" alt="Rosenfelde" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© mybenni.de - Campingplatz Rosenfelde 2009</p></div>
<p>Nach etwas mehr als 3 Stunden war dann auch unsere letzte Aktion zu Ende und der finale Abbau begann. Zugegeben, etwas schwer taten wir uns bei den paar Hundert Kilo schon. Aber mit vereinten letzten Kräften und ein wenig Hilfe war dann auch die Riesenrutsche verladen. Der im Vergleich dann recht leichte Kram wurde dahin gepackt, wo noch Platz war. Der wurde zwar mit der Zeit etwas Rar, da die Rutsche schon übermäßig viel brauchte, aber dennoch passte alles rein, was rein musste. Gegen 18:30 Uhr war es dann geschafft, wir waren fertig. Mit einer Stunde haben wir zwar etwas länger gebraucht, aber es ist vertretbar. Nach einer kurzen Reinigung und einem letzten Gespräch mit der Chefetage ging es dann endlich Richtung Heimat. Eine Woche Animationsarbeit, die im Vergleich zu sonstigen Arbeitsbereichen einem Urlaub gleicht, war vorüber.</p>
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		<title>Ein Plädoyer für den Journalismus</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/ein-pladoyer-fur-den-journalismus/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 01:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/stateofplay_90.jpg" alt="State of Play" title="State of Play" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Macdonalds Polithriller "State of Play - Stand der Dinge" ist seit geraumer Zeit im Kino. Neben der für Thriller üblichen Verschwörung, wird auch auf den Verfall und die Notwendigkeit von gründlichen Journalismus aufmerksam gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_217" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-217" title="State of Play" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/stateofplay_540.jpg" alt="© dpa" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© Universal Pictures International Germany GmbH</p></div>
<p><strong><font color="#c20202">Eine Verschwörung als Grundlage</font></strong><br />
Das unter der Leitung von Kevin Macdonald entstandene Werk &#8220;State of Play - Stand der Dinge&#8221; befindet sich seit geraumer Zeit in den Kinos. Auf den ersten Blick ist der Plot ein ganz abgedroschener, eigentlich schon zu oft benutzter und somit theoretisch völlig uninteressant. Ein Thriller ohne Verschwörung oder zumindest ohne eine Verschwörungstheorie ist heutzutage sogut wie undenkbar - oder nicht? Zumindest der neuste Politthriller bedient sich erneut diesem Element, welches die nötige Spannung mit sich bringt und sich wie ein Faden von Anfang bis Ende durch den Film zieht. Doch einzig und allein eine Verschwörungstheorie auf höchster politischer Ebene macht einen Film doch nicht besonders oder? Nein, natürlich nicht. In &#8220;State of Play&#8221; geht es vielmehr darum, wie die Verwörung ans Licht kommt. Es ist nicht die Polizei, das FBI, die CSI oder irgendein Alleskönner-Super-Spezial-Agent alá James Bond oder Ethan Hunt, der die Bösewichte im Alleingang besiegt. Es ist die vierte Macht im Staate, die Medien.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Hoch lebe der Journalismus</font></strong><br />
Als altmodischer und erfahrener Journalist des Washington Globe geht Cal McCaffrey dem Alltagsgeschäft nach und recharchiert für seine Story über einen Doppelmord. Seine Kollegin Della Frye ist das genaue Gegenteil: jung und unerfahren. Sie will über einen angeblichen Selbstmord der Congress-Assistentin Sonia Baker berichten. Ein Generationenkonflikt ist unvermeidlich - ein weiteres Detail, das Macdonald eingebaut hat. Er ist ein Journalist der alten Schule, die Zeitung ist sein Leben. Sie ist eine Journalistin der Zukunft, das Internet ist ihr Arbeitsplatz. So geraten die beiden beim ersten Aufeinandertreffen direkt aneinander, wen wunderts. Dennoch überschneiden sich ihre Storys und sie beginnen gezwungenermaßen zusammenzuarbeiten - die Schöne und das Biest, ein perfektes Duo. Mit dem Ziel der Öffentlichkeit eine großartige Story zu liefern, gehen die beiden auf Informationsjagd. Schritt für Schritt kommen die beiden hinter eine politische Verschwörung, in die auch auch der Abgeordnete Stephen Collins, ein alter Freund von Cal, verwickelt ist. Sonia Baker war seine Assistentin und Fachreferendarin bei den Anhörungen gegen das private Sicherheitsunternehmen PointCorp. Die Firma schickt ehemalige US-Soldaten in den Irak und nach Afghanistan, weiterhin kontrolliert sie diverse Tochterfirmen im Inland und macht dadurch ein Vermögen. Cal und Della decken die dunklen Machenschaften sowie den Zusammenhang der Morde auf und veröffentlichen die Story.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Die Zeitungen sterben aus</font></strong><br />
Der Film zeigt, wie schwer die heutige Zeit für die gängigen Zeitungen ist. In &#8220;State of Play&#8221; hat der Washington Globe neue Gesellschafter für die nur der Gewinn zählt. Nur die Zahlen sind wichtig und nichts anderes, was Chefredakteurin Cameron Lynne immer wieder mehr als deutlich zum Ausdruck bringt. Der Online-Journalismus zieht im Globe ein, da die &#8220;Blogger und Blutsauger&#8221; um einiges billiger und anspruchsloser sind als die alten Hasen, die nichts anderes als die Druckerschwärze an ihren Fingern kennen. Macdonald zeigt mit seinem Meistermerk sehr schön die Disparitäten der Zeit an sich auf. Der Kontrast zwischen herkömmlichem Schreiben und dem Online-Journalismus wird dargestellt und das Web 2.0 wird indirekt kritisiert. Wer einfach nur etwas über den Alltag erfahren will, kann sich frei im World Wide Web bedienen und den &#8220;im Netz abgesonderten Dünnpfiff&#8221; lesen. McCaffrey macht als alteingesessener Redakteur deutlich, was hinter der Arbeit von herkömmlichen Zeitungsjournalisten steckt. Die klassische und gründliche Recherche hat oberste Priorität. Anders als bei den 5 Minuten-Blogs im Netz, wo meist der größte Schwachsinn zu lesen ist - jedenfalls im Film. Hier wird die Wichtigkeit und der Stellenwert der Zeitung heutzutage aufgezeigt. Ohne den herkömmlichen Journalismus, der stets der Wahrheitsfindung nachgeht, wird die Gesellschaft nur noch unrecharchierten und in die Tasten interpretierten Mist lesen.</p>
<p><b>Kino-Trailer:</b> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9rSDl1g59Ko">State of Play - Stand der Dinge (YouTube)</a><br />
<b>Zusammenfassung:</b> <a href="http://www.film-zeit.de/Film/20794/STATE-OF-PLAY--STAND-DER-DINGE/Inhalt/">State of Play - Stand der Dinge (Film-Zeit)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Legende kehrt zurück</title>
		<link>http://www.mybenni.de/blog/eine-legende-kehrt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 01:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mybenni.de/blog/?p=166</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/schumacher_90.jpg" alt="schumacher" title="schumacher" width="290" height="90" class="alignnone size-full wp-image-90" /> Michael Schumacher ist mit 7 WM-Titeln und zahlreichen anderen Rekorden zur Legende geworden. Jetzt springt er für den verletzt Felipe Massa ein und ersetzt diesen im Ferrari-Cockpit. Ein kurzer Ausflug oder ein Comeback?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_154" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-154" title="Schumacher" src="http://www.mybenni.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/schumacher_540.jpg" alt="© dpa" width="540" height="309" /><p class="wp-caption-text">© The Cahier Archive - Michael Schumacher</p></div>
<p><strong><font color="#c20202">Ein Youngstar startet durch</font></strong><br />
Egal in welches Auto er steigt, er ist immer vorne mit dabei. Bereits als 5-Jähriger fährt er der Konkurrenz mit dem eigens zusammengebauten Kart davon. Jenseits irgenwelcher Gedanken, irgendwann vielleicht einmal als Profi auf den Rennstrecken der Welt seine Runden zu drehen, hat Michael Schumacher einfach Spaß am Fahren und vor allem Talent. Das erkennt wenige Jahre später auch Willi Weber, der Schumacher einen F3-Wagen testfahren lässt, und heute große Worte über die damaligen Fähigkeiten des jungen Fahrers verliert. &#8220;Mit welcher Präzision, mit welcher Faszination, mit welchem spielerischen Handling er am Limit entlang gefahren ist. Es war einfach beigesternd&#8221;, weiss Weber zu berichten. Seine Begeisterung ist nicht grundlos, denn er hat ein Naturtalent entdeckt und will sich seinen Traum, die Formel 1, zusammen mit Schumacher erfüllen. Erste Erfolge lassen nicht lange auf sich warten, 1990 wird er Formel 3-Meister. Im selben Jahr noch wechselt Schumacher zum Mercedes Juniour Team, wo er als 21-jähriger Jungspund viel Erfahrung sammelt.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Die Chance zum Durchbruch</font></strong><br />
Durch die Gefängnisstrafe von Bertrand Gachot fehlt Jordan ein Fahrer und es bietet sich die Chance, die man sprichwörtlich nur einmal im Leben hat. Weber erkennt diese Möglichkeit und setzt alles daran, Schumacher in das freie Jordan-Cockpit zu bringen. Die Hartnäckigkeit Webers zahlt sich letztenendes aus und ermöglicht Schumacher den Einstieg in die Königsklasse des Rennsports. Doch die Glückssträne hält nicht lange genug, genauer gesagt nur 700 Rennmeter. Nach einem guten Qualifying startet Schumacher in seinem Formel 1-Debut von Platz 6. Ihm gelingt ein wahnsinniger Start, der ihn direkt auf Platz 4 befördert. Zwar beendet ein Kupplungsschaden sein erstes Rennen, bevor es überhaupt richtig angefangen hat, die Tore der Formel 1 haben sich ihm aber gerade erst geöffnet. So wird das Talent direkt von Flavio Briatore abgeworben und fährt von nun an für Benetton.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Die Erfolgstour beginnt</font></strong><br />
Bei Benetton sitzt Michael Schumacher in einem konkurrenzfähigen Auto und fährt direkt vorne mit. Ein deutscher Topfahrer in der Formel 1, das löst Rennsportbegeisterung in Deutschland aus. Unter Benetton feiert er seine ersten Erfolge und wird 1994 sogar Weltmeister. Bevor er 1996 zu Ferrari wechselt, holt er auch 1995 den WM-Titel und wird damit zum jüngsten Doppel-Weltmeister aller Zeiten. Bei den Roten läuft es anfangs nicht so gut wie es bei Benetton aufgehört hat. Es gibt niemanden, der immer nur Glück hat und so erwischt es auch Michael Schumacher nach dem Wechsel zu Ferrari auf dem kalten Fuß. Das Auto will nicht so wie er und fällt des Öfteren aus. Das lässt er nicht auf sich sitzen und geht der Sache höchst persönlich nach. Dank seiner KfZ-Ausbildung hat er Ahnung von der Materie und siehe da, er findet den Fehler. Zwar wurde das Auto bis auf die letzte Schraube auseinander genommen, aber der Fehler konnte korrigiert werden. Das erste Problem ist gelöst, die nächsten folgen auf den Fuß. Schumacher kann stets vorne mitfahren und ist Konkurrenz Nummer eins im Kampf um den Titel, dennoch kommt ihm immer wieder etwas dazwischen und er fliegt kurz vor dem Titel aus dem Rennen. Doch im fünften Jahr bei Ferrari endet die Pechsträne - jetzt beginnt die legendäre Zeit des Michael Schumacher. Ab der Jahrtausendwende ist er nicht mehr aufzuhalten und auf dem besten Weg, den bis dato besten Fahrer aller Zeiten, Ayrton Senna, zu übertrumpfen. &#8220;Er ist ein Kämpfer, er ist ein Ausnahmesportler, er hat ein Commitment wie kein anderer, er kann Rennen lesen, er kann Rennen vorhersagen&#8230; er kann eigentlich alles außer verlieren&#8221;, sagt Gerhard Berger über Schumacher - quasi ein Multitalent. Schumacher fährt ab dem Jahr 2000 besser denn je und der Siegeszug Ferrari rollt, ohne auch nur irgendwie gebremst zu werden. Fünf Fahrertitel in Folge holt das Ausnahmetalent aus Kerpen, eine unglaubliche Leistung, die seinesgleichen sucht, womöglich aber nie finden wird.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Der Rekordmeister in Person</font></strong><br />
Rekorde werden aufgestellt, um gebrochen zu werden - und genau das machte Michael Schumacher in seiner Karriere öfter als jemand anders. Niemand vor ihm konnte jemals 7 Weltmeister-Titel einfahren, Juan Fangio schaffte 5, dahinter liegt Alain Prost mit 4 WM-Siegen. Schumacher schaffte es 2002 in 11 von 17 Rennen die WM zu gewinnen - schnellster Weltmeister aller Zeiten. Mit 91 Grand-Prix-Siegen hat er soviele wie Prost und Senna zusammen und 2004 gewinnt er in einer Saison 13 Rennen, mehr als ein anderer Fahrer je zu vor. 76 schnellste Rennrunden krönen ihn zum König der Geschwindigkeit. Zudem ist er öfter von Platz 1 ins Rennen gegangen als Ayrton Senna, der mit 65 Pole-Positions schon einen ungeheuerlichen Rekord aufgestellt hatte. Dennoch hat es sich Schumacher nicht nehmen lassen und stellte diesen Rekord mit 68 Pole-Positions in den Schatten. Eine Übersicht aller Rekorde ist auf der <a href="http://michael-schumacher.de/?page=career&#038;lang=de">hauseigenen Website</a> zu finden.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Eine Ära geht zu Ende</font></strong><br />
Man soll ja bekanntlich dann aufhören, wenn es am besten ist. Doch was ein Michael Schumacher ist, den kümmert so ein Sprichwort nicht. Nach dem Pech im Jahr 2005 will er 2006 noch einmal angreifen - leider ohne Erfolg. Dennoch schenkt er allen Fans zum Abschied noch einen Sieg. In Monza 2006 gibt Michael Schumacher bekannt, dass er nach dieser Saison als aktiver Fahrer zurücktreten wird. &#8220;Irgendwann kommt ein Punkt, wo alles mal zu Ende geht und das wird am Ende dieses Jahres sein&#8230;&#8221;, sagt er in der Pressekonferenz nach dem Rennen. Ein Schock für alle Fans, der jedoch nicht komplett überraschend kommt. Schon länger kursierten Gerüchte über ein Karrierende. Doch was passiert jetzt mit der Formel 1? Jetzt wo Schumacher, derjenige, der den Rennsport geprägt und die Formel 1 auf ein neues Niveau gebracht hat, weg ist. Formel 1 ohne Schumacher, eigentlich kaum vorstellbar - dennoch existent. &#8220;Einen Mann wie Michael Schumacher, der weit über das schnelle Fahren hinaus, über die Materie hinaus die Details beherrscht, ist eine Ausnahmeerscheinung&#8221;, resümiert Berger die Schumi-Ära. Nun fahren alle nicht mehr gegen einen, sondern wieder gegeneinander.</p>
<p><strong><font color="#c20202">Das Comeback 2009 - Fluch oder Segen?</font></strong><br />
Weg war er nie wirklich, denn einen Michael Schumacher kriegt man lebendig nie vom Motorsport weg. Er arbeitet als Berater und Testfahrer für Ferrari und ist dem Team so erhalten geblieben. Wie gestern bekannt wurde, wird er jetzt wieder für einen Grand-Prix in einen Formel 1-Wagen steigen. Zwar schloss er dies nach seinem Austieg aus, so bewegen ihn aber die besonderen Umstände wieder zurück ins Cockpit. &#8220;Die Formel 1 verändert sich ständig: die Technik, die Motoren, die Regeln, die Pisten. Wenn du einmal raus bist, bist du raus&#8221; - sagte er damals im Bezug auf ein Comeback. Nach dem schweren Unfall von Felipe Massa, der am vergangenen Rennwochenende bei rund 200 Km/h eine Feder gegen den Helm bekommen hat, fühlt sich Schumacher in der Pflicht, zum Einsatz bereit zu sein. Auf <a href="http://michael-schumacher.de/?page=news&#038;story_id=82077&#038;lang=de">seiner Website</a> schreibt er: &#8220;Ich habe mich heute Nachmittag mit Stefano Domenicali und Luca di Montezemolo besprochen und wir haben gemeinsam entschieden, dass ich mich darauf vorbereiten werde für Felipe einzuspringen. Obwohl das Thema Formel 1 für mich seit langem und komplett abgeschlossen war, kann ich aus Verbundenheit zum Team diese unglückliche Situation nicht ignorieren.&#8221; Am 23. August wird er für Massa beim beim Großen Preis von Europa in Valencia starten.</p>
<p>Die Freude der Schumacher-Fans dürfte in jedem Fall riesig sein, denn wer hätte wirklich gedacht, dass er noch einmal in der Formel 1 fahren wird. Diese Entscheidung wirft jedoch wieder viele Fragen auf. Zum einen stellt sich die berechtigte Frage, ob er nach seiner 3-jährigen Abstinenz noch mithalten kann, denn eine schlechte Vorstellung könnte seinem Ruf schaden. Zum anderen ist es fraglich, ob das der einzige Einsatz bleibt oder ob er mehrere Rennen bestreiten wird. Weiterhin ist unklar, ob es ein wirkliches Comeback wird und er eventuell in der nächsten Saison wieder in einem F1-Wagen sitzt oder ob wirklich nur aus Verbundenheit zum Team und Freundschaft zu Felipe Massa einspringt und die Liebe zur aktiven Formel 1 ad acta gelegt ist.</p>
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